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Zieht Warner Music nach Berlin?
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23.10.03
Autor: Alex
Music News |
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Warner Music Germany (hat z.B. Marius Müller-Westernhagen und Nena unter Vertrag) zog erst im Sommer 2002 mit rund 200 Mitarbeitern ins neue Hamburger Deichtorcenter und will nun offenbar Kosten sparen. Mit aller Macht will der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall verhindern, dass der Musikkonzern Warner Music seine Deutschland-Zentrale von Hamburg nach Berlin verlegt.
Berlin bot dem deutschen Ableger des US-Medienkonzerns Time Warner Flächen in den Adison-Höfen und in der Heeresbackfabrik angeboten. Beides attraktive historische Gebäude in zentraler Lage, die nach heutigen Ansprüchen umgestaltet wurden. Mietpreisgarantie der Stadt: sieben bis acht Euro pro Quadratmeter.
Hamburg will nun mit Flächen in der Hafencity gegenhalten. Dort wäre auch eine mit dem Berliner Angebot vergleichbare Miete möglich. Was die Hauptstadt sonst noch bietet, kann Hamburg allerdings nicht leisten.
Die Palette reicht von Beteiligung an Umbaukosten über einen Investitionskostenzuschuss von 20 Prozent, garantierte Kindergartenplätze für die Kinder des Managements bis hin zu der Einrichtung einer eigenen Abteilung im Arbeitsamt für das Anwerben neuer Mitarbeiter. Zusätzlich soll deren "innerbetriebliche Einarbeitung" mit 10 000 Euro pro Miterbeiter bezuschusst werden. Zusätzlich möglich seien Beihilfen aus dem EU-Programm zur Förderung von strukturschwachen Regionen. (Bekam 2002 z.B. auch Universal Music durch den Umzug von Hamburg nach Berlin) Zuguterletzt: Die Stadt übernimmt die Umzugskosten.
Na wir werden sehen ob Warner den Angeboten aus Berlin widerstehen kann und auch die Tatsache ignoriert, dass mitlerweile fast alle Medien&Musik unternehmen ihren Standort nach Berlin verlegt haben - nicht zuletzt auch die Branchenmesse Popkomm selbst!
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