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Diorama -  Amaroid     Artist:  Diorama
    Album:  Amaroid
    Label:  Accession
    Release:  04.04.2005
   Medium:  Album
    Genre:  Gothic ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

April 2005 wird ein teurer Monat für alle Fans düsterer Musik. In 20 Jahren Gothicgeschichte gab es wohl noch nie ein Jahr mit einer solchen Flut an qualitativ hochwertigen Releases. Heißersehnte CDs von Deine Lakaien, Gothminister, Lacrimosa, Wumpscut, VNV Nation, Covenant, Subway To Sally....so ziemlich jede große Band bringt eine neue CD heraus.
Heimlich still und leise haben sich Diorama mit ihren bisherigen Releases in diese Liga hineingespielt. Bisher hat noch keine der Neuerscheinungen die Erwartungen enttäuscht – auch Diorama nicht. Mit "Amaroid" legen Diorama ein perfektes Album vor. Ausgereifte, durchdachte, düstere Musik von dieser Qualität gibt es nur ganz selten.
Natürlich erschließen sich einige der etwas sperrigeren Songs nicht sofort, aber Diorama haben bei "Amaroid" wirklich alles richtig gemacht, so auch die Reihenfolge der Tracks auf der CD. Angefangen mit dem langsamen, hypnotischen "Logic Friends", das mit einem genialen Refrain gesegnet ist, über "The Girls", das stilistisch an "Logic Friends" anschließt, die Keyboardmelodie in abgewandelter Form aufgreift und das Tempo etwas anzieht, geht es zu "Dear Brother", ebenfalls ein Stück aus dem Think Tank Diorama, vollgepackt mit Ideen und wunderschönen, traurigen Melodien. Nach der ersten, langsameren Songphase auf der CD geht es dann unmerklich schneller werdend geradliniger zur Sache. Zu diesen Stücken gehört das mit einem ganz einfachen und dennoch gut funktionierenden Rhythmus unterlegte "Friends We Used To Know", das die 80er Jahre ausströmt. Schnell wird es dann mit dem überragenden "Prozac Junkies". Kurz unterbrochen wird der schnellere Teil der CD durch die kurze, düstere Ballade "Unzerstört", bloß um bei "Odyssey Into The Vacuum" eine bis dato ungekannte E-Gitarren-Intensität zu entwickeln.
Die Stimme von Sänger Thorben ist zusammen mit der von Ronan Harris wohl die grandioseste im Elektronikbereich, gleichzeitig voll und warm, und dennoch zerbrechlich und traurig, und wenn man dann noch diese unglaublich stimmungsgeladenen Melodien hört, die in einem idealen Soundbett liegen, muß einem klar sein, daß es sich bei "Amaroid" um eines der besten Releases der letzten Jahre handelt. So langsam gehen einem die Superlative aus, waren eigentlich schon Wumpscut und Gothminister Alben des Jahres, so steht Diorama locker noch eine Stufe darüber. Und VNV Nation sind auch schon in den Startlöchern. Während allerdings die Genannten eher einfachere Musik machen, sind Diorama erwachsen, durchdacht, perfektioniert, und das alles mit einer Lockerheit verbunden, die dem Album eine melancholische Nonchalance gibt. Es wirkt alles so logisch, so klar und ist dennoch so komplex. Musik die gleichermaßen für Kopfhörer und Autobahn geeignet ist, gibt es nur alle Jubeljahre einmal. Diorama haben es mit "Amaroid" anscheinend ganz einfach und locker hinbekommen, ein perfektes Album zu veröffentlichen.


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