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Kaum zu übersehen und von den vier Finnen offen zugegeben: Das ´91er Thrash-Meisterwerk von Sepultura musste als Namensgeber für die Band herhalten.
Dass sich Arise im Presseinfo als legitime Nachfolger von At The Gates bezeichnen, muss man überlesen oder andernfalls auf ein krankhaft großes Ego der Band schließen.
Was die Jungs aber auf "The Beautiful New World" abliefern, ist kein Grund zur Scham, im Gegenteil. Messerscharfer schwedischer Todes-Metal, mit starken Thrash-Metal-Einflüssen, wird gekrönt von grollend-beißendem Kreischgesang.
Als Einflüsse und frühere Inspirationsquellen dienten zeitweilig die Thrash-Granaten von Sepultura und Pantera, aber auch die moderne Gewürzmischung von Machine Head.
Die rasche Geschwindigkeit des hohen Thrash-Metal-Anteils sorgt auf ihrem mittlerweile dritten Werk für Dynamik und verbreitet Energie, die im Gewand eingängiger Melodien und knallharter Riffs daherkommt.
Vokalist Eric Ljunqvist weist zwar zeitweilig erstaunliche Ähnlichkeiten zu dem ehemaligen At The Gates Shouter Tompa Lindberg auf ("A New World"), Songs wie "Tribute To The Flesh", "Of Life And Death" oder "Profit from The Weak" zeigen aber enorme Eigenständigkeit und schaffen es einen durch fettes Up-Tempo Riffing mühelos an die Wand zu drücken.
Melodic Death, der weiß wie man groovt, erlebt man vor allem auch beim ersten der insgesamt elf Tracks, "How Long Can You Pretend".
Ein tolles Gesamtprodukt der Jungs Erik Ljunqvist (Throat/Guitar), L-G Jonasson (Lead Guitar), Patrik Skoglöw (Bass) und Daniel Bugno (Battery) und eine saubere Produktion werden viele Herzen höher schlagen lassen.
Vor allem Anhänger des Death/Thrash und Melodic Death à la Arch Enemy, At The Gates oder auch In Flames werden hier ihre Freude haben.
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