whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Return From The Shadows
Within Silence
Return From The Shadows
(Metal)

Forn
Kaunan
Forn
(Mittelalter)

III
Makthaverskan
III
(Post-Rock)

Get Ready For The Getdown
Sweetkiss Momma
Get Ready For The Getdown
(Rock)

To The Gallows
Desecrator
To The Gallows
(Thrashmetal)

Emotional Tattoos
Premiata Forneria Marconi
Emotional Tattoos
(Pop)

Californisoul
Supersonic Blues Machine
Californisoul
(Rock)

Grau
Illegale Farben
Grau
(Punk)

In This Moment We Are Free
Vuur
In This Moment We Are Free
(Progressive Metal)

Live At The Hollywood Bowl
Jeff Beck
Live At The Hollywood Bowl
(Rock)



Naglfar -  Pariah     Artist:  Naglfar
    Album:  Pariah
    Label:  Century Media
    Release:  20.06.2005
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  {644} empfehlen/teilen 
 

Die nordschwedischen Jungs von Naglfar sind ja dafür bekannt, dass sie sich gern um die Veröffentlichung eines neuen Albums bitten lassen. So vergingen vier Jahre, bis mit "Sheol" das letzte Output in die hungrigen Massen einschlug. Inzwischen hat sich allerdings so einiges verändert, nicht nur die Besatzung des Totenschiffs minimiert sich, sondern auch die Zeiträume, in denen die Silberlinge auf den Markt geschmissen werden. Dass es also nur zwei Jahre Wartezeit gab, bis jetzt mit "Pariah" das neueste Werk das Licht der Welt erblickt, ist reiner Luxus für den inzwischen geduldgeprobten Fan.
Die Sorge, dass dabei die Qualität des Materials leidet, ist allerdings unbegründet. Auch Jens Rydéns (Vocals) Ausstieg zugunsten seines Studiums scheint den Rest der Mannschaft nicht daran gehindert zu haben, jetzt erst richtig nachzulegen. Kurzerhand hat Kristoffer W. Olivius, Gründungsmitglied und ehemaliger Basser, die Gelegenheit ergriffen, sich fortan als Frontmann zu versuchen. Da er allerdings auch bisher schon maßgeblich an den Vocals beteiligt war, ist dies auch kein Schritt in Richtung große Veränderungen.

Die Weiterentwicklung der Band begründet sich eher auf die Art und Weise, in der auf "Pariah" die Stärken der vergangenen Alben kombiniert und ausgebaut werden. So erweist sich das neue Material als äußerst typisch für die Band, die von einigen ungelehrigen Zeitgenossen unnötigerweise immernoch als bloße Dissection-Kopie bezeichnet wird. Damit sollte spätestens jetzt Schluss sein, insbesondere, wenn man die derzeitige Entwicklung der vermeindlichen Vorbilder berücksichtigt.
Glattpolierte Melodiebögen spannen sich weit über raffiniert-pointiertes Songwriting und ergießen sich jedes Mal förmlich zu einem energiegeladenen Höhepunkt. Die konsequente Struktur der Songs wird schon mit Opener "A Swarm Of Plagues" vorgestellt. Das Tempo der Marke Bleifuß wird nur zugunsten melodiebetonter Refrains mit massivem Ohrwurmpotential unterbrochen, wobei hier das eingängige "And The World Shall Be Your Grave" als Paradebeispiel herhalten mag.
Im Prinzip eine simple Strategie. Und vielleicht genau deshalb so wirksam. Die Länge der einzelnen Songs schwankt zwischen vier und fünf Minuten, was jedes Mal die Gelegenheit lässt, die verschiedenen Themen und Parts zu variieren. Und falls ab und an mal für einen kurzen Augenblick die Langatmigkeit aufblitzen sollte, schaffen die Jungs es, einem mit dem kommenden Gebretter den Schädel gehörig durchzupusten.
Es ist schwierig, auf "Pariah" die Highlights ausfindig zu machen, denn inzwischen hat man es mit Profis zu tun, die das Level stets gleich hoch halten. Die Songs mit Namen wie "The Murder Manifesto" oder "Revelations Carved In Flesh" beinhalten nicht nur den im Titel ersichtlichen, altbekannten naglfarschen Misantropenfakor, sondern verfügen durchweg über eine dichte Mischung eisiger Melodien und rasanter Tempoausflüge. Allen voran drischt Mattias Grahn hinterm Schlagwerk das Trommelfell in Grund und Boden und rein technisch sind auch bei der Sechsaiterfront die Virtuosität und der sichere Umgang mit ideenreichen Spannungsbögen noch gewachsen.

Vielleicht findet man hier auch die Schwäche der Scheibe, zumindest wenn man es darauf angelegt hat. Denn genau die angesprochene Poliertheit und der Sinn für eine gleichmäßige Aufrechterhaltung des Zugänglichkeits-Standarts wirkt manchmal recht anonym. Ein paar Ecken und Kanten, eine Weiterentwickling in bisher ungeahnte Gefilde hätten "Pariah" vielleicht interessanter gemacht und Naglfar hätten mit Sicherheit das Potential, den melodischen Blackmetal in eine neue Richtung zu lenken.
Wer ein Album erwartet, das sich allein auf die inzwischen über zehnjährige Tradition der Band stützt, wird voll und ganz zufrieden sein. Wer allerdings meint, dass sich die Weiterentwicklung nicht nur auf Technik und ausgefeiltes Songwriting beziehen sollte, kann hier wohl nicht viel Neues entdecken.

Um welchen dieser beiden Hörertypen es sich in meinem Falle handelt, wird allerdings der endgültigen Bewertung zu entnehmen sein.
Ohne weitere Worte.


  WS-Bewertung: 1 User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
0 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Naglfar - Pariah
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Naglfar

Interesse?



Homepage:
- Naglfar

Artikel:
- Party.San OA 2003 - Hell is in Thürigen
- Naglfar - live in Berlin
- Naglfar - Außen vor und an allen vorbei
- X-Mass Festival 2005 - Nikolaus packt die Matte aus
- Naglfar - Frisches Blut und konsequente Weiterentwicklung

Rezensionen:
- Ex Inferis
- Sheol
- Pariah
- Harvest
- Teras

Mediathek:
- I am Vengeance

Kurzinfos: Dissection

Homepage:
- Dissection wieder komplett
- Dissection - MySpace-Seite

Artikel:
- Fuck The Commerce VIII - Eine Vorschau mit Vorsicht
- Fuck The Commerce VIII - Gore und Hagel über Brandenburg

Rezensionen:
- Reinkaos
- Rebirth Of Dissection


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 09/17
Walter Trout - We're All In This Together

Walter Trout - We're All In This Together


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de