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Stratovarius -  Stratovarius     Artist:  Stratovarius
    Album:  Stratovarius
    Label:  Sanctuary
    Release:  05.09.2005
   Medium:  Album
    Genre:  Powermetal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Das neue Album ist wie ein Debüt betitelt und das hat auch seine Berechtigung: Nach all den Quälereien der letzten zwei Jahre (siehe dazu auch das aktuelle Interview mit Keyboarder Jens Johansson) stellt das 2005er Stratovarius-Album so etwas wie einen Neuanfang dar. Die Stimmung innerhalb der Band soll besser sein als jemals zuvor (auch wenn der Bassist nun ausgestiegen ist) und auch die musikalische Ausrichtung der Band erscheint anders.

Standen Stratovarius eigentlich für pfeilschnellen, filigranen Melodic Speed Metal mit klassischer Akzentuierung und jeder Menge Bombast und Epik heißt es auf den neun neuen Tracks „Weniger ist mehr“. Gitarrist und Bandkopf Timo Tolkki hat seine überwundene Krankheit der manischen Depression in die Texte einfließen lassen und so ein sehr persönliches, biografisches Album über die letzten zwei, sehr schwierigen Jahre der Band kreiert. Dabei erscheint es sehr sarkastisch, dass gerade der wiedereingestellte Sänger Timo Kotipelto Songs wie „Back To Madness“ oder „Maniac Dance“ singen muss, wurde doch über seine Person viel Schmutz in der Presse von seinem Chef im Wahnzustand ausgeschüttet.

Stratovarius“ kommt nun deutlich abgespeckter daher, vorbei die Zeiten, in denen monumentale Kompositionen und Gesang in schwindelerregender Höhe die Markenzeichen der Band darstellten, ein Fakt, an den man sich zu Beginn erst einmal gewöhnen muss. Doch blitzen gelegentlich diese Trademarks wieder auf, dass man doch letztendlich als Hörer feststellt, ein Stratovarius-Album hier vor sich zu haben. Was beim Beginn des Openers nicht so vermuten lässt. „Maniac Dance“ startet mit einer simplen Atari-klingenden Keyboardlinie und entwickelt sich zum handfesten, stampfenden Rocker, der eingängig ist, aber für Bandverhältnisse doch sehr einfach ausfällt. Nicht unbedingt der Höhepunkt der Platte. „Fight!!!“ geht dagegen in die geliebte Up Tempo-Ecke, stellt eine Hymne dar, die zu gefallen weiß und am ehesten in die traditionelle Ecke der Band einzuordnen ist. Ebenso „Just Carry On“, ein schöner Midtempo-Song mit melancholischem Charakter, der jedoch stark an die Solo-Ausflüge von Sänger Timo Kotipelto erinnert. „Götterdämmerung (Zenith Of Power)“ zeigt das Talent Tolkkis riesige, theatralische Metal-Opuse zu erzeugen, wuchtig, düster, bedrohlich rollt das Monster auf den Fan zu. „The Land Of Ice And Snow“ überrascht gleich zweierlei: Zum einen recht kitschig, aber doch ergreifend, zum anderen wird eine Textzeile finnisch eingestreut, was dem Charakter des Songs gerecht wird und als sich auftürmende Wand von Gitarren endet. Der Rausschmeißer „United“ beendet die Reise durch den Wahnsinn mit positivem Grundtenor und Gänsehaut-Refrain, sehr pathetisch, optimistisch und doch irgendwie frisch.

Es dauert schon eine Weile, bis man sich mit dem neuen, stellenweise doch recht simplen Werk anfreunden kann, die teilweise rotzigen Riffs sind gewöhnungsbedürftig, sind aber doch irgendwie „Stratovarius“. Die klassischen Nummern überzeugen voll und ganz. So bleibt es an den Fans, ob sie vom „Elements“-Stil genug haben und die direkte Version ihrer Lieblinge akzeptieren. Einen Gewinner gibt es aber auf jeden Fall: Sänger Timo Kotipelto spielen die neuen Stücke völlig in die Karten, gehen sie sich in die Richtung seiner Solo-Alben. Wer damit keine Probleme hatte, wird auch das neue Werk lieben!


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