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Amusement Parks On Fire -  Amusement Parks On Fire     Artist:  Amusement Parks On Fire
    Album:  Amusement Parks On Fire
    Label:  V2 Records
    Release:  30.09.2005
   Medium:  Album
    Genre:  Garage-Rock ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 

Auch wenn sie live mittlerweile als Band agieren sind Amusement Parks On Fire im Studio ausschließlich das Vehikel des zwanzigjährigen Michael Feerick, der hier seine persönliche Variante eines psychedelischen Dronerocks zu verwirklichen versucht, einer Musik also, welche in der Post-My-Bloody-Valentine-Phase der neunziger Jahre bestens von Kult-Labeln wie Kranky, Darla, Constellation oder Domino verwaltet wurde.

So sind auf diesem Erstling auch My Bloody Valentine, die frühen Flying Saucer Attack und Godspeed You Black Emperor! die offensichtlichsten Referenzpunkte; von MBV übernimmt Feerick die an amerikanischem Garagenrock geschulten verzerrten und doch seltsam poppigen Gitarren-Riffs, welche sich über das weiße Rauschen legen, von FSA die mehrfach geschichteten Gitarren-Drones, welche wie eine verwaschene Leinwand von der linken zur rechten Box gespannt sind, den gesamten Horizont des Hörers ausfüllen und als Projektionsfläche für Melodien und Gesang dienen. Außerdem den "unfertigen" Touch, welcher bei FSA allerdings stets daher rührte, dass es sich um "homerecordings" handelte, was dann auf den Covern gerne mit Sprüchen wie "Less is more" kommentiert wurde. Von GYBE! schließlich stammt der Hang zum Morbiden, langsam Verfallenden ( brennende Vergnügungsparks beispielsweise!) und das Pathos, welches seinen Ausdruck in kammermusikalisch anmutenden, ruhigen instrumentalen Passagen findet, die wie Bindeglieder zwischen den krachigeren Stücken stehen und dem Album fast den Charakter einer Suite verleihen, ein Eindruck, welcher noch dadurch verstärkt wird, dass die neun Songs allesamt ineinander übergehen.
Wie gesagt, das sind die offensichtlichen Referenzen, aber Michael Feerick kennt seine Wurzeln in- und auswendig, so kann es durchaus geschehen, dass ein Song im Titel eine Anspielung auf die Velvet Underground ("Venus In Cancer", toller Titel übrigens, dass es tatsächlich 38 Jahre gedauert hat bis mal jemand da drauf kam!) enthält, melodisch aber wie ein frühes Stück von Dinosaur Jr klingt, ein anderer Titel lautet "The Ramones Book", die Musik weckt jedoch eher Erinnerungen an Mogwai.

Wie gesagt, es steckt eine Menge drin in Amusement Parks On Fire, aber leider ist das Endergebnis noch nicht völlig rund, das FSA-Motto "Less Is More" funktioniert hier nicht immer, viele Stücke wirken unfertig, das Album klingt mehr nach einem Demo als nötig wäre. Die für diese Musik so wichtige Intensität stellt sich auch nicht immer ein. Vielleicht sollte Feerick einfach aufhören im Studio als Ein Mann-Operation zu agieren, denn Musik, wie sie ihm vorschwebt, lebt zu einem guten Teil auch immer von Improvisation, von der Magie des Augenblickes, Etwas, das man alleine natürlich nur schwer erzeugen kann. Trotzdem steckt hier eine Menge Potential drin und wenn ein Mann wie der traditionell wenig an Rock interessierte Geoff Barrow von Portishead Amusement Parks On Fire nur auf der Basis eines Demos für sein Invada Label signt ( so geschehen im letzten Jahr), spricht das Bände.
Aber Michael Feerick ist ja noch jung und man sollte ihm definitiv eine zweite Chance geben, seine Einflüsse sind sympathisch, seine Resultate leider (noch?) nicht immer hundertprozentig gelungen.

Auf jeden Fall aber ein hörenswertes Werk von einer Band die man im Auge behalten und sich vor allem live ansehen sollte, schließlich hat auch Kevin Shields einige Zeit gebraucht um seine Muse zu entfalten, denn als 1988 "Isn't Anything" eine kleinere Revolution anzettelte, hatten My Bloody Valentine immerhin schon vier Jahre und etliche Veröffentlichungen hinter sich, eine Ewigkeit für Rock-Verhältnisse !


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