"First Blood" hat sicherlich auch einige Tropfen Schweiß gekostet und was die schwedische Band in ihren insgesamt elf Songs auf die Beine stellt, kann sich mehr als hören lassen. Das Album wurde im Studio Grondahl von Johan Gustavsson, der auch schon für The Hives, Randy oder Hotnights arbeitete, abgemischt. Black Belt fallen unter die Kategorie ranzige Gitarrenband mit 60th Touch in Sound und Arrangements der Stücke. Die Stimme von Martin Erikson ist zwar nicht ganz so durchdringend wie die Vocals des Mars Volta Sängers und musikalisch gesehen fährt das Schwedentrio eine nicht so ganz harmonische Schiene wie zum Beispiel Mando Diao. Etwas ungeschliffener im Sound und eher mit Rockfaktor als Popattitüde erklingen elf Songs, die sich irgendwo zwischen dem Gitarrensound der The Hives, dem Überraschungsfaktor der Pixies und der Durchgeknalltheit der Libertines definieren. Ein schönes Scheibchen Musik, und vor allem eindeutig abgefahren und garantiert ohne Sicherheitsgurt!