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Babyshambles -  Down In Albion     Artist:  Babyshambles
    Album:  Down In Albion
    Label:  Rough Trade
    Release:  18.11.2005
   Medium:  Album
    Genre:  Britrock Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub Artikel per Mail versenden 
 

"I've seen the needle and the damage done // A little bit of it in everyone // But every junkie is like a setting sun."
(Neil Young: "The Needle And The Damage Done", 1972)

"But when the smack begins to flow, you know I really don't care anymore."
(The Velvet Underground: "Heroin", 1967)

"When someone turns that blue it is a universal truth, then you just know that bitch will never fuck again."
(Lou Reed: "Street Hassle", 1978)


Pete Doherty hat ein Problem, wenn er wollte, könnte er sehr gut sein. Das jedoch würde voraussetzen, dass er endlich einmal aufhören würde mit seinem Elend zu kokettieren: "I'm so clever and wise!" möchte er uns etwa in "Fuck Forever" - irrsinnig provokanter Titel übrigens - allen Ernstes weismachen. Mag ja sein, dass ihm das jemand glaubt, in einer Gesellschaft, in der Menschen in ein künstliches Dorf bei Köln ziehen, um ins Fernsehen zu kommen, kann man das leider nicht ausschliessen. Trotzdem lässt sich konstatieren, dass das wirklich coole Ding gewesen wäre, seinen Müll endlich auf die Reihe zu bekommen und sich mal ernsthaft mit Musik zu befassen – dann hätte man weder die Libertines auflösen, noch dem Hörer knapp zwei Jahre und 64 Minuten lang vorführen müssen, was man doch für ein coole Sau ist.
Drogen, Model-Freundin, Mick Jones als Produzent und - Hey! - ich lebe immer noch und hier ist mein neues Album! "Killamangiro" vom letzten November war eine geniale Single, "Down In Albion" ist dagegen ein überlanges Album, welches in erster Linie zeigt, dass Monsieur den Fokus verloren hat. Oder hat jemand allen Ernstes Lust, 64 Minuten lang Pete Doherty zuzuhören? Wem der Sinn nach Extremerfahrungen steht, möge sich dreimal hintereinander "The Gates Of Delirium" (vom '74er Yes-Album "Relayer") anhören: Der Effekt ist in etwa der Gleiche, der Zeitaufwand auch.

Das Elend ist, dass "Down in Albion" ein sehr gutes Album sein könnte, wenn man den Rotstift anlegen würde und die Tracklist auf etwa 38:47 Minuten zusammenstreichen und den Rest auf B-Seiten verbraten würde. Dann hätte man ein schönes, teilweise bewegendes Werk, aber so wirkt es, als ob jemand einen Kübel von Ideen über einem auskippt und das nervt. Ein roter Faden fehlt komplett, ein zwingende Atmosphäre auch. Aber alles echt, Mann! Voll authentisch, ey! Street Credibility uns so ...

Dieses Album erinnert insgesamt viel zu sehr an eine Zeit in den späten Achtzigern, als sich das CD-Format endgültig etabliert hatte und alle Musiker meinten, die - theoretisch möglichen - 79 Minuten auch möglichst auszunutzen zu müssen. Jon Spencer brachte es damals perfekt auf den Punkt: "Kein Mensch hat so viel zu sagen!" Yeah! Auch Pete Doherty nicht.

Warten wir lieber ab, was Carl Barat mit den Dirty Pretty Things macht. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden!


  WS-Bewertung: 3- User-Bewertung: 2 Deine Bewertung:
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Vielleicht zeigt sich hier, dass ein hochtalentierter Pete Doherty - zumindest unter Drogeneinfluss - nur funktioniert, wenn ihm ein Korrektiv zur Seite gestellt wird. Dieses Korrektiv war Carl Barat. Zusammen haben sie an ihrem Traumland "Albion" gearbeitet. Pete alleine wirkt einfach nur verirrt. Neben sehr gelungenen Momenten enthält das Album Passagen mit unerträglicher Katzenmusik.

von Tobiohnebo (21.11 | 13:23)

Wie schaffst du es eigentlich dem Album noch ne 3- zu geben, wenn du das ach so grottig findest? Ich seh das eher traurig und dem verlebten Zynismus von Doherty noch mehr Zynismus entgegenzusetzen, na ich weiß nicht...

von porcelina (21.11 | 18:20)

test

von rattle (19.12 | 00:56)

ok, ich hab mich hier jetzt nur (als anonymer isses offennar nicht möglich kommentare zu verfassen) eingeloggt um folgendes loszuwerden: wenn man schon verrisse mit einer bloßgestellten textzeile einleiten muss, sollte man der englischen sprache zumindest soweit mächtig sein, diese auch korrekt zitieren zu können. denn doherty singt: "im so clever, but clever aint wise" aint! (im übrigen ist down in albion ein großer wurf. ein melodiöses, aufreizendes, spannendes gesamtkunstwerk.)

von rattle (19.12 | 01:01)

wo wir gerade bei sprachlichen schwierigkeiten waren. "möglichst auszunutzen zu müssen" kleiner tipp: da ist ein zu zuviel

von rattle (19.12 | 01:04)

Mal ganz cool bleiben - Ihr könnt uns gerne zu den CD-Promos Lyricsheets schicken, wenn Ihr zu viel Geld habt. Im Übrigen: Diese Textzeile wurde auch in anderen Magazinen so wiedergegeben.

von Uraniumstaub (13.01 | 16:02)

was nur beweist, dass auch andere magazine kein englisch können ;)

von rattle (22.01 | 13:46)

"I'm so clever, but clever ain't wise" Wer nicht mal zuhören kann, der sollte auch keine CDs besprechen! Und wenn man es doch tut, könnte man seinen Artikel ja wenigstens korrigieren.

von EastFrisian (13.05 | 17:00)
 
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