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Covenant -  Skyshaper     Artist:  Covenant
    Album:  Skyshaper
    Label:  Synthetic
    Release:  03.03.2006
   Medium:  Album
    Genre:  EBM ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Viel wurde schon spekuliert, einiges war bereits durchgesickert. Das Covenant mit "Skyshaper" ein Volltreffer gelungen ist, ist in den letzten Wochen ja schon manches Mal angekündigt worden. Welche Ausmaße das neue Album der Meister der elektronischen Musik allerdings wirklich hat, erkennt man erst beim mehrmaligen Hören – und dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte wird "Skyshaper" der Maßstab für andere Bands sein. Die letzten Alben von Covenant, "United States Of Mind" oder "Northern Light" waren gute, nein: sehr gute Alben mit jeder Menge straighter Clubhits, aber auch mit sperrigem Material zum Nachdenken. "Skyshaper" wiederum ist vollgestopft mit anspruchsvoller, intelligenter Musik, die groovt, hypnotisiert und Ansprüche stellt, wie bisher kein anderes elektronisches Album. Das Album hat eine innere Dynamik, jeder Song steht im Bezug zu den anderen Songs am richtigen Platz. Von jedem Covenant-Album wurden die allerbesten Zutaten ausgewählt, verbessert und vermischt. Egal ob die jugendliche Ungebundenheit von "Dreams Of A Crytank", die Rauheit von "Sequencer", die Straightness von "United States Of Mind" oder die Hypnose von "Northern Light", all das sind Trademarks von Covenant. Nun hat die Band es geschafft, all ihre Trademarks auf einem Album zu vereinen.
Und was sind das nur für Songs. Die Album-Version von "Ritual Noise" schlägt die als EP veröffentlichten Remixe um Längen. Gleich beim Opener wird dem Hörer vermittelt, daß da Großes auf ihn zukommt. "We make Ritual Noise" – so kann man auch den Rest des Albums gut beschreiben. "Ritual Noise" verfügt über ein inneres Crescendo, die Melodien steigern sich unmerklich, um in der Mitte kurz unterbrochen zu werden. Dazu kommt dieser stampfende Rhythmus, den man von Songs wie "We Stand Alone" kennt.
"Pulse" ist ein verspielter Song, der zeigt, was heutzutage mit elektronischer Musik alles geht. Er erinnnert irgendwie an einen dieser Supercomputer aus den 50er Jahren, bei dem Millionen von kleinen Lämpchen durcheinanderblinken. Wenn all diese Lämpchen dabei jeweils ein Geräusch machen würden – so klänge "Pulse". "Happy Man" wiederum ist ein seltsam deprimierendes Stück, langsam, eigentlich eine Ballade, falls es das bei Covenant gibt. Und natürlich steht der Titel im völligen Kontrast zum eigentlichen Inhalt, denn "happy" ist da keiner.
"The Men" ist eine Art Überleitung, ein Interlude, aber dennoch ein echter Song – und einer der besten. Auf dem Konzert wurden aus den hypnotischen dreieinhalb Minuten des Tracks eine knapp 10 minütige Live-Wunderwaffe. Treibend, ohne Anfang und Ende, mit einem Refrain, der sich in die Gehörgänge bohrt. "Sweet And Salty" ist ein sperriges, vollkommen auf Rhythmus aufgebautes Stück, das wohl für die Clubs ausgelegt ist, nur über eine Sprechstimme verfügt und textlich ganz einfach Menschen beim Tanzen beobachtet. "20hz" erinnert etwas an "Like Tears In Rain" vom "United States Of Mind" – Album. Ein rhythmischer Stampfer, hochmelodisch und sicherlich das Stück, das gemeinsam mit "Brave New World" am einfachsten zugänglich ist.
Der Überhammer des Albums ist "Spindrift". Elektronische Musik in Vollendung. Drums von so rituellem Charakter, das sie sowohl dem Albumtitel als auch den Ureinwohnern im Dschungel gerecht werden, tragen den Song durch ununterbrochene sieben Minuten von höchst hynotischer Wirkung. Die Lyrics werden gesprochen, nur kurz angesungen, erzählen von Wellen, Meer, Möwen. Dazu kommt eine weibliche Stimme, die dem Song mit einem langgezogenen, angsteinflößenden Seufzer den Stempel aufdrückt. Ein Meisterstück.
Am Ende des Albums steht mit "The World Is Growing Loud" wiederum eine Ballade, die mal wieder das Gegenteil hält, was der Titel besagt. Dafür beschreibt der Text das, was der Titel sagt. Das Stück erinnert ungemein an Vangelis und wurde auch auf denselben Geräten programmiert, die dieser benutzt.
"Skyshaper" ist ein Album voller Gegensätze, voller Magie, voller Schönheit und Melancholie. Covenant haben mit diesem Album ein absolutes Meisterwerk erschaffen. Stephan Groth von Apoptygma Berzerk hat uns gesagt: Jeder versucht auf seine Weise, sein "Sgt.Pepper"-Album, sein "Nevermind"-Album zu erschaffen. Das perfekte Album gibt es eigentlich nur fast. Covenant haben mit "Skyshaper" ihr perfektes Album, ihr "Nevermind", ihr "Sgt.Pepper" erschaffen. Und nicht nur für sich. Sondern für die gesamte elektronische Musik.


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Große Worte für ein großartiges Album

von Beelzebübchen (03.03 | 09:23)
 
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