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Delbo -  Havarien     Artist:  Delbo
    Album:  Havarien
    Label:  Loob Musik
    Release:  05.05.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Pop ausdrucken 
    Autor:  musikerin empfehlen/teilen 
 

Hinter dem wohlklingenden Wort Delbo verbirgt sich eine Band aus Berlin, ebenso auch eine französische Widerstandskämpferin aus der Zeit des Dritten Reiches. Wie viel beide miteinander zu tun haben, bleibt allerdings nur zu vermuten. Fakt ist, Daniel Spindler (Gesang, Bass), Tobias Siebert (Gitarre) und Florian Lüning (Schlagzeug) haben sich 1999 in Berlin zusammen gefunden, um Delbo ins Leben zu rufen. Ein paar Monate später, im Jahr 2000, konnten sich die drei Musiker bei einem Telefonentscheid der Sendung "Popagenten" des Radiosenders "Fritz" gegen zwei andere Bands durchsetzen.

Bereits 2001 veröffentlichten sie ihr Debüt "Holt Boerge", 2003 folgte "Innen/Außen". Spätestens seit ihrem letzten Album haben sie einen festen Platz im Untergrund der Berliner Indie-Szene sicher. Jetzt erscheint ihre nächste Platte "Havarien". Obwohl ganz anders als ihr Vorgänger und auch in verschiedenen Internetforen unterschiedlich diskutiert, ist sie doch wieder ein wahres Glanzstück.

Bereits nach dem Hören der ersten zwei Songs wird die Grundstimmung des gesamten Albums klar. Es ist bewegt, traurig und ruhig. Mehr als im Album zuvor legt Daniel Gefühl in seine Stimme. Die Musik ist geradliniger geworden: Die Künstler haben die vielen, vielen Gitarren-Klangspielereien gegen vollere Akkorde getauscht. Das macht die Songs standfest, aussagekräftig. Gänzlich ins Bodenlose verschwunden sind diese Spielereien aber trotzdem nicht.

Gitarre und Bass spielen hervorragend zusammen, ergänzen sich gegenseitig. Selbst ein Klavier ist immer wieder, fast unmerklich, zu vernehmen. Heraus kommen wieder herrliche Harmonien. Die für Delbo typische Spannung erzeugen die Berliner auch diesmal mit gelegentlich aufkommenden Disharmonien zwischen den Instrumenten. Das letzte Lied mit dem passenden, französischen Namen "Départ" wird mit einem Akkordeon begleitet und verstärkt damit noch einmal den melancholischen Klang der Musik - und den französischen Flair.

Ebenfalls charakteristisch für das Trio sind die schönen Songtexte, mit denen sie wieder Rätsel und eine große Interpretationsvielfalt aufwerfen: "Sie fragt mich nach Farben und ich antworte in Zahlen", singt Daniel beispielsweise im zweiten Titel "Saldo".

Obwohl die Platte traurig und melancholisch erscheint, so ist doch ein deutlicher Lichtblick vernehmbar, der musikalisch mit sich immer wieder auflösenden Akkorden umgesetzt wird. Auch die optische Gestaltung des Albums setzt dieses Zeichen. Zwar ist das Cover in Grau gehalten und es sind nur Bleistiftschattierung und -kritzeleien abgebildet. Die CD hingegen ist in ein kräftiges Orange getaucht. Wer die Musik hört, wenn wieder einmal die kleinen Regentropfen auf ein Fenster prasseln, der kann sich auf den nachfolgenden Sonnenschein schon freuen.


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