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Aha, so klingt es also, wenn sich Tim "Ripper" Owens selbst verwirklichen darf... Denn bisher kannten wir den guten Mann eigentlich nur wenn er vorgegebenes Material wie bei Judas Priest oder Iced Earth singen durfte. Nun scharrte der sympathische Ami recht unbekannte, hungrige Musiker um sich und verwirklichte eigene Visionen. Und eines vorweg genommen: Es ist modern, es ist traditionell und es wurde verdammt noch mal Zeit!
Wirklich weit entfernt sich "Ripper" Owens nicht von dem Sound, den er mit Judas Priest frönte, nur zelebriert er ihn um Längen stärker. So hätte der Nachfolger von "Painkiller" klingen müssen, so frisch, so lebendig und so hart. Und als hätte er es gehört legt er mit "Scream Machine" einen schweineharten und wundervollen Opener der "Painkiller"-Manier hin. Böllernde Bassdrums, beinharte Riffs und ein Gesang, den Halford nur zu seinen besten Zeiten derart hätte intonieren können, Respekt.
Weitere Brecher wie "And... You Will Die" bestätigen den befreiten künstlerischen Eindruck, bei dem dem Ripper keine Ketten angelegt wurden, sondern er sich in seinem ureigenen Revier austoben kann. Neben dem martialischen "Scream Machine" erweist sich "My Last Words" als absoluter Höhepunkt, ein Track, den Tim Owens selbst auf der Gitarre geschrieben hat und der mit packender Atmosphäre und Power ausgestattet ist.
Mit dem selbstbetitelten Debüt im Ohr bleibt nur die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis der Mann dieses Brett auf die Bangerschaft losgelassen hat. Zeit war s, so darf man sich auf viele weitere gelungene Streiche des "Rippers" freuen!
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