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Dissection -  Reinkaos     Artist:  Dissection
    Album:  Reinkaos
    Label:  Rough Trade / Sound Poll
    Release:  12.05.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Ach Mensch. Dissection. "Storm Of The Light's Bane" war und ist das beste Black Metal Album aller Zeiten und womöglich sogar eines der fünf besten Metalalben überhaupt. Das war vor elf Jahren.
"Reinkaos" ist das neue Werk der Schweden, und kein Album ist in der härteren Szene wohl mit mehr Vorabloben sowie Vorabbbeleidigungen versehen worden wie dieses. Zwischen "Dissection werden ihr Niveau auf jeden Fall halten" über "Alles was die machen, ist grandios" und "Naja, hoffentlich wimpen die nach elf Jahren Pause nicht aus" bis "So ein Dreck, das hätten die mal lieber bleiben lassen sollen" wurde getönt, obwohl noch niemand irgendetwas vom neuen Material gehört hatte.

Frontmann Jon hatte elf Jahre Zeit, um im Knast nachzudenken. Von den Kommentaren der Band auf dem Wacken Open Air schließend scheint er nichts, aber auch gar nichts gelernt zu haben, und eher noch dümmer geworden zu sein. Dinge wie "Heil Hitler"-Grüße und Aussagen wie "Ich bin stolz, auf das was ich getan habe, und würde es wieder tun und empfehle Euch, es auch zu tun" disqualifizieren einen Menschen nun einmal, auch wenn er einmal ein geniales Album veröffentlicht hat.
Doch warum der Aufstand? "Reinkaos" ist ein Black Metal Album. Fertig. Nichts weiter. Die Band bezeichnet es als klanggewordene schwarze Magie - aber zumindest aus den Boxen hier sind keine Dämonen gekrochen gekommen, es gab keinen Blutregen und plötzlich auftauchende, vor einem festgekettete nackte Jungfrauen gab es leider auch nicht.

Natürlich muß sich "Reinkaos" mit "Storm Of The Light's Bane" messen lassen. Wer das Gegenteil behauptet und von "für sich stehen" redet hat einfach keine Ahnung, wie es im hinteren Teil des Kopfes eines Metalheads aussieht - da wo das Langzeitgedächtnis sitzt.
Da fällt zunächst einmal die schwache Produktion auf. Der Sound ist hohl, trocken und kalt, die harmonische Grundstimmung unter der Brutalität des Vorgängers fehlt. Die Struktur des Albums ist mit einigen kleinen, einminütigen Überleitungen gleichgeblieben. Der Gesang von Jon ist sehr ähnlich zu früher, einer der wenigen Punkte, die wirklich deutlich zeigen, daß es sich hier um Dissection handelt.
Ansonsten klingt das Album so, als würde eine gute Band versuchen, Dissection zu kopieren. Alles klingt irgendwie schon nach Dissection, aber eben nicht so richtig. Man muß also doch versuchen, mal nur "Reinkaos" zu sehen, und nicht das, was vor elf Jahren war. Dann ist "Reinkaos" ein sehr sehr gutes Black Metal Album, mit vielen Melodien, guten Grooves, einer vorhandenen, aber nicht zu hohen Aggressivität, das insgesamt nicht so gut produziert ist. Dann wiederum gibt es Stellen, an denen man melancholisch seufzend aufhorcht und feststellt, daß das wirklich so klingt wie früher. Da gehören die ersten Minuten von "Starless Aeon" dazu, die letzten 30 Sekunden von "Xeper-I-Set" (das im Übrigen gemeinsam mit "Maha Kali" den Höhepunkt des Albums darstellt) sowie diverse Teile anderer Songs, bei denen hier und da die Genialität von "Storm Of The Light's Bane" aufblitzt. Der leider instrumentale Titeltrack "Reinkaos" verfügt auch über diese typische Dissection-Gitarre. Das dieser Track nicht über Lyrics verfügt ist echt eine Schande! "Maha Kali" ist ansonsten der einzige Song, der in dieser Form auch auf den früheren Alben nicht aufgefallen wäre - und das ist ein Riesenkompliment. "Maha Kali" ist wirklich gut.

Da war er übrigens wieder - der Vergleich. Es hilft nichts, "Reinkaos" MUSS mit diesem Vergleich auskommen, und diesen Vergleich verliert "Reinkaos" mit Pauken und Trompeten. Dennoch ist das ein gutes Album, und wer aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer "Storm Of The Light's Bane" nicht kennt, der wird dieses Album mögen.

Ob die Band mit all ihren kranken politischen, unmoralischen und asozialen Äußerungen wirklich unterstützenswert ist, muss allerdings jeder für sich selbst herausfinden.


  WS-Bewertung: 2- User-Bewertung: 6 Deine Bewertung:
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Also ehrlich! Das Review hier spottet jeder Beschreibung. Folgendes stimmt schonmal faktisch nicht: "Heil Hitler"-Grüße und Aussagen wie "Ich bin stolz, auf das was ich getan habe, und würde es wieder tun und empfehle Euch, es auch zu tun" hat es nicht gegeben auf dem Wacken und auch sonst nirgendwo. Was Jon sagte und was wirklich nicht sehr überlegt war, war: "I will kill and die for my beliefs!". Der Vorwurf des Rechtsradikalismus ist auch immer wieder zu hören, jedoch distanziert sich die Band davon in aller Entschiedenheit ausdrücklich auf ihrer Homepage und tourt in allen möglichen Ländern vor Menschen aller Nationalitäten. Ihr Weltbild ist doch misantrophisch geprägt, soll heißen: Sie halten von Menschen allgemein an sich nicht sonderlich viel. Zweitens ist Reinkaos auf gar keinen Fall ein Black Metal Album! Wer das behauptet, hat keine Ahnung von Black Metal oder der Göteborg- Melodic-Deathmetal Szene. Dieser entspricht dieses Album nämlich, vergleiche zu frühen In Flames und At the Gates sind angebracht. Selbst die Band sagt, das Album sei kein Black Metal. Zudem ist die Produktion unglaublich fett! Und mein Gott, 11 Jahre danach ist es doch klar, dass es nicht genauso weitergeht wie damals. Das war so angekündigt, es gab extra auch Ankündigungen, dass die alten Dissection abgehakt sind und es eine neue Auferstehung ist. Dann gab es noch Abschiedskonzerte für die vergangene Aera. Und ne Vorabsingle gab es auch, ich kann die ganze Überraschung über den neuen Stil nicht nachvollziehen. Wenn man nicht so engstirnig jegliche persönliche und musikalische Entwicklung als Todsünde abstempelt, dann hat man hier eines der besten Melodic-Death- Alben der letzten Jahre.

von hevydevy (19.05 | 00:15)

ich würde an deiner stelle nicht über dinge reden, bei denen du nicht dabei warst....

von The Wendigo (23.05 | 11:17)

Ich war auf dem Wacken dabei und deine Aussagen stimmen nicht. Seit wann ist es ein Hitler-Gruß, wenn man sein Plek mit der linken Hand in den Himmel reckt? Das mit dem Hitler-Gruß hab ich wirklich noch nirgendwo gehört! Da du auch seine Aussage falsch zitierst, würde ich eher annehmen, dass du nicht dabei gewesen bist...

von hevydevy (23.05 | 19:36)

Sorry, er hat das Plek natürlich mit der rechten Hand hochgehalten - was ein Nazi! ;-)

von hevydevy (23.05 | 19:38)

tjo, in diesem falle gebe ich dem Wendigo recht; nicht alles, was "auf dem wacken" passiert, geschieht auf der bühne, sondern ab und an auch backstage, wobei es hier auch geht. (dem ws-wacken05-artikel kann man übrigens das korrekte zitat sowie den beweis unseres 'dortgewesenseins ' entnehmen.) die frage ist natürlich, inwieweit es sich dabei um meinungskundgabe oder schlicht provokation handelt, wer allerdings derart im lichte der öffentlichkeit steht, muss einfach damit rechnen, dass ein solches verhalten auch öffentlich gewertet wird. und ich glaube hier sind wir uns einig, dass es völlig indiskutabel ist, irgendeinen nazikram von sich zu geben - egal wie oft man sich davon schon distanziert hat. ps: von blackmetal würd ich bei diesem album auch nicht sprechen, wobei das durch die geschichte der band natürlich ein wesentliches schlagwort ist.

von {644} (09.06 | 17:08)
 
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