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Amusement Parks On Fire -  Out Of The Angeles     Artist:  Amusement Parks On Fire
    Album:  Out Of The Angeles
    Label:  Cooperative / Rough Trade
    Release:  02.06.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Lo-Fi ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 


Als Michael Feerick 2004 das Debut seines Projektes Amusement Parks On Fire veröffentlichte erwischte er eine Menge Menschen auf dem falschen Fuß, denn inmitten des ganzen Gang Of Four-, New-Disco-Revivals schien der enigmatische Spacesound der Platte fast wie ein Anachronismus, der erst mal verarbeitet werden wollte. Dass das Album hierzulande mit knapp einem Jahr Zeitverzögerung erschien, machte die Sache kaum besser: Ein erneuter Blick auf meine leicht unbeholfene Kritik genügt, um zu sehen, was ich meine, denn wie ich reihten viele Schreiber damals einfach Referenz an Referenz im Versuch diesen Sound zu fassen, ihn zu kategorisieren und kamen dem Kern des Albums dabei doch nicht näher. Jetzt gibt uns Feerick eine zweite Chance, denn er hat nicht nur den Nachfolger fertig, sondern diesen auch noch so perfekt realisiert, dass das erste Album nun glatt wie ein Demo klingt, war "Amusement Parks On Fire" noch eine Super-Acht-Vorführung im Heimkino, dann ist " Out Of The Angeles" mindestens der größte Saal in jedem Cinemaxx des Planeten. Nicht dass Feerick dabei das Konzept seiner Musik grundlegend geändert hätte, auch dieses Album schwebt zwischen ruhigen, zerbrechlich klingenden Passagen und kräftigem Spacerock, da es allerdings mit kompletter Band eingespielt wurde, klingt hier einfach alles größer und organischer. Die verhaltenen Nummern klingen noch delikater und erdenferner, die stürmischen knallen dagegen wie feuerschweifige Kometen aus den Boxen, die in den Ohren des Betrachters flammende Spuren hinterlassen. Insgesamt erinnert das Album mit seinem filmischen Sound gar an "Before The Dawn Heals Us" von M83, ein Vergleich, der mir beim kargen Debut noch nicht gekommen wäre, doch während die französischen Spacerocker ihre Klänge immer sehr genau planen und bombastisch umsetzen, haftet Amusement Parks On Fire auch auf diesem Album immer noch der sympathische Touch des Spontanen, Unfertigen an. Sicher könnte man erneut bemängeln, dass Michael seine schnelleren Stücken fast ausschließlich auf einem Schema aufbaut, sie deshalb sehr ähnlich klingen, aber der suggestiven Gesamtatmosphäre kann das glücklicherweise kaum etwas anhaben. Wie alle psychedelische Musik, verlangt auch dieses Album, dass der Hörer sich darauf einlässt, sich mit der Musik vermischt, anstatt nun aber "Out Of The Angeles" zu Hause mit Alkohol oder Drogen passiv zu konsumieren, sollte man das Werk in die "Natur" schleppen, denn erst auf einem portablen Abspielgerät bei Nacht entwickelt das Album seine volle Wirkung, wenn der Hörer wirklich alleine mit diesen Klängen ist und sich in die Randzonen der Städte begibt, dorthin wo sich Beton und Blätter berühren, zwischen Fabriken, Gleisanlagen und grünen Wiesen. Dort hat die Musik die Chance hat, sich gleichermaßen mit den schweren Blütendüften der warmen Nacht, den in den ruhigen Momenten immer wieder durchdringenden Geräuschen der Außenwelt und der Beleuchtung zwischen Neon- und Sternenlicht zu einem großen Gesamtkunstwerk zu verquicken.


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Amusement Parks On Fire - Out Of The Angeles
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Homepage:
- Amusement Parks on Fire

Artikel:
- Amusement Parks On Fire - Burn Baby Burn

Rezensionen:
- Amusement Parks On Fire
- Out Of The Angeles

Kurzinfos: M83

Rezensionen:
- Before The Dawn Heals Us


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