Viele Leser dürften sich noch gut an das legendäre selbstbetitelte Album von Body Count erinnern, auch wenn die Veröffentlichung inzwischen schon vierzehn Jahre zurück liegt. Ice-T und Konsorten paarten damals erstmals Metal mit Hip Hop. Songs wie "Cop Killer" und "KKK Bitch" sind auch heute noch legendär. Aber schon die nächsten beiden Scheiben "Born Dead" und "Violent Demise: The Last Days" konnten das Niveau nicht halten und die Band verschwand Ende der 90er in der Versenkung. 2005 fasste sich Ice-T ein Herz und rief die Band wieder zusammen. Beziehungsweise das, was von ihr übrig war. Bassist Mooseman wurde auf offener Straße erschossen, Gitarrist D-Roc erlag einem Krebsleiden und Drummer Beatmaster V starb schon vor der Veröffentlichung von "Violent Demise". Einzig Gitarrero Earnie C ist von der ursprünglichen Besetzung noch dabei. Aber schon beim ersten Hördurchgang von "Muder 4 Hire" wird deutlich, dass sich - leider - nichts geändert hat. Wie schon auf den beiden letzten Alben sind die Songs eher durchschnittlich und sehr monoton. Hirnloses Geholze wird mit einem seltsam uninspirierten Ice-T gemischt. Innovation Fehlanzeige. Einzig "Down In The Bayou" sticht mit coolen Mundharmonika-Einlagen heraus. Weitere Anspieltipps sind der Opener "Invincible Gangsta", "The Passion Of Christ" und "Mr. C's Theme". Die restlichen acht Songs schleichen mit etwas Abstand nach 45 Minuten über die Ziellinie. Liebhaber der ersten Scheibe werden sicherlich von "Murder 4 Hire" enttäuscht werden. Wer aber mit "Born Dead" und "Violent Demise" noch etwas anfangen konnte und auf den trashigen Charakter der Band steht, wird sich auch beim neuen Silberling halbwegs wohl fühlen.