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A.C.T -  Silence     Artist:  A.C.T
    Album:  Silence
    Label:  Insideout / Spv
    Release:  06.10.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  AezKayA empfehlen/teilen 
 

Nach dreijähriger Sendepause, zumindest auf dem europäischen Markt, melden sich A.C.T mit ihrem fulminanten neuen Album "Silence", welches bereits im Frühjahr in Japan erschienen ist, zurück. Der Schweden-Fünfer führt auf dem nunmehr vierten Studioalbum seinen sehr eigenen, unverkennbaren Stil fort. Man hat ungefähr das Gefühl, als würde nicht nur eine neue CD im Player liegen, sondern als würde einem ein weiteres Kapitel, eines scheinbar nie enden wollenden Musicals um die Ohren fliegen. In der Tat hat die Musik von A.C.T einen gewissen Musical-Charakter - mal leicht beschwingt choreographierte Töne, mal pumpende Stakkato-Gitarrenriffs, dann mal wieder orchestrale Bombastsongs, die unterstrichen durch die hervorragenden Chorgesänge wie die musikalischen Ergüsse eines zig-köpfigen Ensembles aus den Lautsprechern wabbern.

Wer die Entwicklung von A.C.T seit ihrem Debüt-Album "Today's Report" mitverfolgt hat, wird merken, dass es im Grunde genommen keine wirkliche Entwicklung in der Band gibt - allerdings im positiven Sinne. Während andere Bands dieses Genres stetig danach bemüht sind, neue Wege zu beschreiten, neue Stile in den Eigenen zu integrieren und oftmals dabei völlig den Boden unter den Füßen verlieren, bleiben A.C.T ihrem Stil treu. Der Wiedererkennungswert der Band sucht einfach seinesgleichen.

Vom ersten bis zum letzten Song weiß man auch bei dem neuen Album "Silence", welche Band man vor sich hat bzw. welcher Band man gerade bei den neuesten Geniestreichen zuhört. Die einzige Entwicklung die A.C.T durch ihre bisherigen Alben gemacht haben mögen, ist die, dass sie stets bemüht waren, die Songs ausgefeilter und ausgereifter klingen zu lassen - und das mit Erfolg. War bereits das letzte Album "Last Epic" von einem sehr spielerisch umgesetzten Prog-Rock-Sound geprägt, so ist auf "Silence" ein wahrhaft musikalischer Spielplatz herangewachsen, der die unterschiedlichsten, Sound-Fragmente zu dem vereint, was den A.C.T-Sound ausmacht. Stellenweise hat man das Gefühl eine Mischung aus Queen meets Saga zu hören, dann wird man wieder an Dream Theater oder Flower Kings erinnert. Ab und an lassen sich sogar Stellen in den neuen Songs finden, die stark nach Electric Light Orchestra zu "Discovery"- oder "Time"-Zeiten klingen. Der sehr charakteristische Gesang von Herman Saming, die unglaublich vielfältige und vertrackte Gitarren- und Keyboardarbeit von Ola Andersson bzw. Jerry Sahlin sowie die sehr tighten und nie zu aufbrausenden Arrangements der Rhythmus-Fraktion unter der Leitung von Thomas Lejon (Drums) sowie Peter Asp (Bass) vereinen sich zu einer stets homogenen Mischung, die von wirklich überragenden, mehrstimmigen Gesängen gekrönt wird.

Bei einer Band wie A.C.T einen oder mehrere Songs als Anspieltipp hervorheben zu wollen, grenzt an Frevelei. Man muss einfach das gesamte Album hören, um die Musik nachvollziehen zu können. Vielen Kritikern zum Trotz kann ich auch zum vierten Mal in Folge nur das Schildchen mit der vollen Punktzahl hochhalten - und das mit Freude. Mit "Silence" ist A.C.T ein weiterer Megawurf gelungen. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs nun unter neuem Label-Banner zu etwas Größerem heranwachsen als nur ein, vor sich hindümpelnder, Geheimtipp unter Prog-Rock-Fetischisten zu sein.


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