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Burning Skies -  Desolation     Artist:  Burning Skies
    Album:  Desolation
    Label:  Lifeforce / Soulfood Music
    Release:  27.10.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Metalcore Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  krawi Artikel per Mail versenden 
 

Einer der Texte der alten Deutsch-Punk-Band Slime war, "wenn der Himmel brennt, dann wach ich auf!" Das war wohl eher in einem politisch-revolutionärem Kontext zu verstehen, aber nichts desto trotz könnte man diese Worte auch auf eine etwas anders geartete musikalische Erscheinung anwenden. Burning Skies aus Bristol lassen nämlich nichts anbrennen. Seit sie im Jahre 2002 begannen Musik zu machen, kreierten sie mit ihrer eigenen Mischung aus fiesem Blast-Beat-orientierten Death-Metal und nach vorn preschendem Hardcore einen Sound, der seine Spuren hinterlässt. Nach dem selbstveröffentlichten "Premonition Of Things To Come" (2003) und dem Erstlingswerk für Lifeforce "Murder By Means Of Existence", erscheint dieser Tage die zweite Scheibe für das Chemnitzer Label, genannt "Desolation".

Aufgenommen und gemischt wurde das fünf Zoll Geschoss in den für dieses Genre fast schon obligatorischen Rape Of Harmonies Studios (u.a. Heaven Shall Burn, Narziss) in Triptis vom Producer-Team Patrick W. Engel und Alexander Dietz (Gitarrist bei Heaven Shall Burn). Dieser Umstand drückt sich aber keinesfalls in klanglicher Einfallslosigkeit aus. Die Produktion ist gewohnt fett und klar. Die Einflüsse sind hier sehr vielfältig. Man bemerkt auf Anhieb den Einschlag aus dem Florida-Death-Metal, der sich nicht nur in der Musik äußert, sondern auch im gelegentlichen Gefauche von Sänger Merv im Stile von John Tardy (Obituary). Desweiteren gibt es einen melodischen Teil des Sounds der klar skandinavische Züge trägt und in diesem Genre ja allzu beliebt ist, bei "Desolation" aber glücklicher Weise sehr dezent zum Einsatz kommt. Hier gilt mehr die Maxime, "Qualität statt Quantität". Die Überbleibsel des Hardcore-Sounds treten dann eher in Form von Mosh-Parts in sehr abwechselungsreicher Form auf. Dieses Album ist mehr Death-Metal und brutaler als viele seiner Genre-Kollegen. Die musikalische Gewalt-Manifestation auf dieser Scheibe ist so immanent, dass es selbst reinen Metal-Bands schwerfallen wird sie in puncto Aggressions-Level zu toppen. Hört man die Platte im Gesamtdurchlauf, fällt sofort die agile Dynamik auf, die zwischen Goove-Parts, Blast-Gebeate und alles zermalmendem Mosh alles aufbietet, was eine interessante und nicht langweilig werdende CD braucht. Textlich geht es wieder in eine ähnliche Richtung wie beim Vorgänger und auch auf "Desolation" finden sich Songtitel, die Lust auf mehr machen und auch eine Gewisse Komik transportieren, wie z B. "Fairytale Supremacy", oder "Bauer Power".

Burning Skies sind eine Band, die die Grenzen zwischen Hardcore und Metal weiter verfließen lassen und die Szenen somit auch dichter zusammen bringen. "Desolation" ist ein weiteres Puzzle-Teil auf dem Weg dorthin. Eingängig, abwechselungsreich und brutal sind die Attribute, die dieses Album am besten beschreiben. Mehr bleibt da eigentlich nicht zu sagen. Im Sinne des alten Punk-Songs also: "Wenn der Himmel brennt, dann ist alles klar!"


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