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Naglfar -  Harvest     Artist:  Naglfar
    Album:  Harvest
    Label:  Century Media
    Release:  23.02.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  {644} empfehlen/teilen 
 

Satte 14 Jahre nach Erscheinen des ersten Demos "Stellae Trajectico" holen Naglfar zum nunmehr neunten Schlag aus, Mini-Alben und Demos mal mitgerechnet. Dass sich die Besatzung des Totenschiffs in diesem großen Zeitraum - im Vergleich zu anderen Kapellen im Schwermetallsektor - nicht allzu wild verändert hat, trägt wohl auch ihren Teil dazu bei, dass der musikalische Faden nach wie vor blutrot glüht.

"Harvest" heißt das neue Werk und man kann ruhigen Gewissens bereits ein "Meister-" davor setzen. Wer mit dem Titel fruchtbare Ernte verknüpft, wird vermutlich enttäuscht, man sollte ja wissen, dass man von Seiten der nordschwedischen Truppe eher Sensemann-Assoziationen zu erwarten hat. Und damit landet man schon mitten im offensichtlichen lyrischen Hauptthema der Jungs. Selbst in Ermangelung der Texte lassen die verständlichen Vocalfragmente auf das allgegenwärtige Interesse am (Selbst-)Mord schließen und, seien wir ehrlich, was soll man anderes erwarten? Bereits das zweite Mal kommen die Vocals aus dem Rachen des Ex-Bassers Kristoffer Olivius, der sich in seiner Position offensichtlich bestens eingelebt hat. Durchgehend biestig und dennoch vielseitig geht sein Geschrei durch Mark und Bein.

Die musikalische Untermalung verfügt in jedem Falle über die dem Thema entsprechende Kälte, wobei wir wieder bei der Naglfar'schen Konsequenz angekommen wären. Die perfekte Balance zwischen gestähltem Gedresche und wahrhaft paralysierenden Melodien wird auf "Harvest" ein weiteres Mal feiner ausgefeilt. Auf dem neuen Silberling gelingt es der Band zudem, den mit "Pariah" gesetzten Grad an perfektionistischer Gleichförmigkeit etwas aufzulösen. Heißt ganz einfach: spannenderes Songwriting und dickerer Sound. Das Sechssaiter-Duo Nilsson Norman brilliert nicht nur mit virtuosen Melodien sondern sorgt mit energiereichem Riffgebretter für die notwendige Abwechslung. Mathias Grahn steht dabei ein weiteres Mal für das bodenständige Drumming, das hier zwar weniger Aufsehen erregend scheint, aber durch und durch die steigende Komplexität der Songs trägt.

Das kurze melancholisch-melodische Intro hüllt einen in die passende Atmosphäre und der Schlag, mit dem Naglfar einem die ersten Riffs von "Into The Black" um die Ohren hauen, treibt dem Anhänger die blutroten Freudentränen in die Augen. Bereits der Opener verspricht, was das Album dann halten wird. Das energetische Geprügel wird akzentuiert von einer dieser besagten paralysierenden Melodien und wer denkt, die Jungs hätten ihr Pulver bereits zu Anfang verschossen, irrt. Dem schleppend-düsteren "Breathe Through Me" mit den ersten irrwitzigen Solo-Attacken folgt mit "The Mirrors Of My Soul" eins der Highlights. Das teils recht temporeiche "Odium Generis Humani" und das spannungsgeladene "The Darkest Road" stehen dem in nichts nach. Hierzu hat die Band ein Video geplant, auf das man gespannt sein kann. Und die Auswahl der neun Songs, die es auf "Harvest" geschafft haben geben den Eindruck eines einzigen finsteren Ausbruchs misantropischer Energie, der mit dem großartigen Titeltrack seinen krönenden Abschluss findet.

Das passende Artwork aus dem kranken Schädel von Travis Smith ist das Banner auf den Masten des Totenschiffes, das uns inzwischen mit überraschender Gleichmäßigkeit heimsucht. Die Zeiten, in denen man vier Jahre auf ein neues Machwerk aus dem Hause Naglfar warten musste, sind offensichtlich vorbei. Hoffentlich ein Rhythmus, der uns erhalten bleibt, wobei einem "Harvest" zunächst als Meilenstein des melodischen Black Metals genügen darf, denn hier stimmt einfach alles.
Danke.


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