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Brett Anderson -  Brett Anderson     Artist:  Brett Anderson
    Album:  Brett Anderson
    Label:  V2 / Rough Trade
    Release:  23.03.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Britpop ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 

Ooooooh, Brett Anderson! Kann man sich diesem Mann eigentlich anders als subjektiv nähern? Die britische Kritik hat bereits ausgiebig auf seinem Solo-Debut herumgeprügelt, der Promozettel der Plattenfirma betont dagegen wie wichtig und einflussreich Anderson ist. Ziemlicher Unsinn ist beides, denn die Leistungen von Suede lagen tatsächlich nicht so sehr auf musikalischem Gebiet, sondern eher in der richtigen coolen Pose zum richtigen Zeitpunkt und der Funktion eines Katalysators:

Als der NME sie nämlich am 25.4.1992 auf dem Cover und in einem zweiseitigen Feature zur "Best new band in Britain" kürte war die Basis dafür nur eine einzige Single, ein gewisser Damon Albarn wurde trotzdem hellhörig. Anstatt sich weiterhin mit Alben wie "Leisure" herumzuschlagen, schwebte ihm plötzlich Größeres vor, er wollte auch ein cooles Image und am besten gleich noch Andersons Freundin Justine Frischmann. So entstand nicht nur das Traumpaar des Britpops, sondern auch "Modern Life Is Rubbish" und – quasi als Kollateralschaden - eine neue aufregende Bewegung. Aber das ist eine andere Geschichte.
Suede dagegen machten weiterhin was sie wollten und spielten eine schwelgerische Musik, die zwar weniger hip dafür aber voll mit morbiden großen Gesten, Theatralik und zerstörerischen Beziehungen war, während Brett Anderson gerne mal die Metaphern entglitten:"A Love As Strong As Dead" oder auch "The Chemistry Between Us". Egal ob Suede, das Nachfolgeprojekt The Tears oder eben jetzt Solo: Der Zukunft zugewandt war diese Musik niemals, sie suchte sich ihre Nische lieber in der Vergangenheit und das machte sie durchaus auch faszinierend und eigenständig.

Ohne Suede und Bernard Butler klingt Brett Anderson nun deutlich abgerüstet und abgeschminkt, die großen Metaphern gehören (vorerst?) der Vergangenheit an, dieses Debut geriet bemerkenswert natürlich und entspannt und fungiert selbstverständlich auch als Plattform für Bretts großartige Stimme. Natürlich kann man all das kitschig oder langweilig finden und routiniert runterputzen. Aber kann man sich diesem Mann anders als subjektiv nähern? Und klang Suedes Hauptwerk "Dog Man Star" im Sommer 1994 tatsächlich so viel anders? In diesem Sinne komme ich also nicht umhin festzustellen, dass dies ein sehr schönes, reflektierendes Album geworden ist, welches mir lieber ist als sämtliche Oasis-Platten der letzten zehn Jahre zusammen. Aber Ihr wisst ja selbst: Glaubt keinem Kritiker!




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