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Alabama Thunderpussy -  Open Fire     Artist:  Alabama Thunderpussy
    Album:  Open Fire
    Label:  Relapse
    Release:  09.03.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Demon Cleaner empfehlen/teilen 
 

Alle Wetter, die Donnermuschis sind zurück. Im Gepäck haben sie ihre neue Platte namens "Open Fire" und einen neuen Sänger namens Kyle Thomas. Nach dem Weggang von Alabama-Thunderpussy-Urgestein Johnny Throckmorton, übernahm Johnny Weils das Mikrophon und debütierte auf "Fulton Hill" bravourös. Leider scheint die Chemie nicht ganz gestimmt zu haben, denn die Kollaboration endete und Weils verließ die Band. Nach längerer Pause, die man zur Suche eines adäquaten Ersatzes nutzte, der in Kyle Thomas gefunden wurde, begann man sofort mit dem Schreiben neuer Songs die uns nun mit "Open Fire" zu Gehör gebracht werden.

Kyle Thomas dürfte den Musikkennern unter Euch kein Unbekannter sein, verdingte er sich doch bereits bei Heavy-Metal-Größen wie Exhorder und Floodgate. Das hört man ihm auch an. "Open Fire" besticht durch einen deutlich stärkeren Metal-Einschlag als frühere Werke der Band. Diese metallischere Ausrichtung wirkt wie eine Frischzellenkur und tut dem Bandsound erschreckend gut. Stimmlich deckt Thomas ein facettenreiches Spektrum ab. Problemlos kann er Rotzröhre Johnny Throckmorton das Wasser reichen, bringt darüber hinaus aber auch eigene Einflüsse und Stilistiken mit ein. Woran es noch hapert, sind unverkennbare Markenzeichen und im Ohr haftenbleibende Hooklines die für mehr Wiedererkennungswert sorgen.

Der Opener "The Cleansing" strotzt nur so vor Testosteron, bleibt aber nicht wirklich in Erinnerung. Ebenso das fast schon punkige Stück "Non Shall Return". Dafür punktet die Hymne "Words Of The Dying Man", in der Kyle Thomas seine dicken Eier zur Schau stellt und eine sehr eingängige, fast schon in den Powermetal abkippende Hookline entwirft. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Harmoniemonster "Valor" und dem Midtempo-Rocker "A Dreamer's Fortune". Wobei Stücke wie "Whiskey-War" und das titelgebende "Open Fire" qualitativ deutlich hinter den anderen Tracks zurückbleiben.

Großes Lob an dieser Stelle an die Arbeit der beiden Gitarristen Erik Larson und Ryan Lake die wieder mal durch treibende und gut aufeinander abgestimmte Riffs bestechen. Die Gitarrensoli sind mit Abstand die besten, die sie je auf Platte gebannt haben – pointiert, wirkungsvoll und sehr abwechslungsreich. Leider sind die sonst so überzeugenden Twinguitar-Parts (zweistimmige Gitarrenharmonien) diesmal eher lasch und erinnern an eine uninspirierte Kopie alter Iron Maiden Klassiker ("The Beggar").

Einen weiteren Abzug erhalten die donnernden Mösen für das mit Abstand fieseste Artwork ihrer Karriere. Das Front-Inlay von "Open Fire" wirkt wie ein schlecht gemachtes 80er Jahre Posermetal-Cover. Abgebildet ist ein berserkerhafter Hüne, bewaffnet mit blutverschmiertem Kurzschwert und Morgenstern, inmitten einer tobenden Schlacht. Damit beweist der Fünfer aus Richmond, Virginia entweder schlechten Geschmack oder viel Mut zur Selbstironie.

Auch wenn "Open Fire" im Vergleich zu früheren Werken nicht der Überhammer ist, verspricht die derzeitige Bandbesetzung doch noch einiges an Potenzial für die Zukunft und Leute wie Zakk Wylde mit seiner rundgelutschten Black Label Society können sich hier das eine oder andere Scheibchen abschneiden. Keine glattpolierte Produktion, sondern schön ungeschliffen und rau - so muss bierseliger Rock'n'Roll klingen, wenn man kredibil Arsch treten, dabei aber absolut trendfrei und loyal zu den Wurzeln stehen möchte. That's Heavy Fucking Metal Baby!


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