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Arctic Monkeys -  Favourite Worst Nightmare     Artist:  Arctic Monkeys
    Album:  Favourite Worst Nightmare
    Label:  Rough Trade / Domino
    Release:  20.04.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Britrock ausdrucken 
    Autor:  Tobiohnebo empfehlen/teilen 
 

Wenn eine blutjunge Indie-Rock-Band, die trotz Internetverbreitung das schnellst verkaufte Debüt der britischen Chart-Geschichte veröffentlicht hat, bereits vor ihrem zweiten Album zum Feuilleton-Thema von angesehenen Tages- und Wochenzeitungen wird, ist dies dann der absolute Durchbruch, oder der Anfang vom Ende? Zumindest in kommerzieller Hinsicht muss man sich um die Arctic Monkeys vermutlich keine Sorgen machen, denn ein Album des Monats in Q, Uncut, Mojo, Visions oder Uncle Sally's verkauft sich. Auf ähnliche Weise wurden schon schwächere zweite Alben wie das der Kaiser Chiefs in die Charts geboxt. Immerhin spiegelt der Titel des Werks wider, was das zweite Album für viele Bands in künstlerischer Hinsicht bedeutet: "Favourite Worst Nightmare". Typischerweise wurden viele der neuen Stücke auf der ausgiebigen Debüt-Tour geschrieben, teilweise beim Soundcheck getestet und vereinzelt sogar live vorgestellt. Trotzdem will man sich natürlich nicht wiederholen und - im Falle der Arctic Monkeys - "Whatever People Say I am, That's What I'm Not Vol. 2" aufnehmen.

Das ist aber leichter gesagt als getan, denn angesichts von absoluten Dancehall-Crashern wie "I Bet You Look Good On The Dancefloor", "Dancing Shoes" oder "When The Sun Goes Down" vergisst man leicht, dass bereits das Debüt ein erstaunliches Facettenreichtum mit groovigen Off-Beat-Nummern wie "A Certain Romance" oder ruhigeren Stücken wie "Riot Van" und "Mardy Bum" hatte. Wie also noch mehr Tiefe oder zumindest etwas Neues hineinbekommen?

Erstmal gehen die arktischen Affen auf Nummer sicher und eröffnen analog zu "The View From The Afternoon" mit dem Vollgas-Intro zur Single "Brianstorm". Scharfe Kanten und Stakkato, der leicht verzerrte Gesang von Alex Turner, die Markenzeichen des Quartetts aus Sheffield sind fraglos alle da. Verlässliche Dancefloor-Qualität ist das, ohne wirklich Staunen oder Aufregung zu verbreiten. Der typische AM-Sound wird auf den folgenden Tracks "Teddy Picker" und "D Is For Dangerous" dann allerdings auf die Spitze getrieben (man könnte auch sagen karikiert) und verkehrt sich in eine echte Schwäche: Das Abgehackt, Stakkatohafte und Kantige wirkt plötzlich hölzern, behäbig, einfallslos und über-simpel. Die Schuld alleine beim neuen Bassisten Nick O'Malley zu suchen wäre sicher zu einfach. Interessanter - weil mit Tempi- und Stimmungswechsel und Perkussion ausgestattet - wird es erst wieder mit "Balaclava" und endgültig überwunden wird das Zwischentief mit dem vibrierenden und melodiösen "Fluorescent Adolescent" (vermutlich die nächste Single). Zur Halbzeit gibt es dann mit "Only Ones Who Know" eine Ballade, auf der die Gitarre hallt, wie man es seit "Earth Angel" von The Platters nicht mehr gehört hat. Auch "Do Me A Favour" verschleppt das Tempo mit zurückgelehntem Surf-Sound gefällig, als wolle man in auf den Soundtrack des nächsten Tarantino-Films. "If You Were There, Beware" und "The Bad Thing" sind nett, aber streng genommen Füllmaterial. Ist das der Druck, den der Trainer (bzw. Produzenten James Ford und Jim Abbiss) in der Kabine (bzw. in den Miloco Studios in Shoreditch, East London) gefordert hat? Aber ein gutes Team kriegt auch in einem mittelmäßigen Spiel noch mal eine ordentliche Schlussoffensive hin, und so bekommt "Favourite Worst Nightmare" mit "Old Yellow Brick" und einem weiteren "Tito & Tarantula"-Surf-Stück ("505") ein paar zusätzliche Akzente.

Am Ende steht auf der Anzeigetafel nach 38 Minuten (und zwölf Tracks) ein Unentschieden. Solide, aber für den internationalen Wettbewerb irgendwie zu wenig. Es fehlte im Vergleich zum ersten Album an neuen Ideen, Spielwitz und der letzten Spritzigkeit. Und am Ende steht die Erkenntnis, dass die Arctic Monkeys zwar eine gute, unterhaltsame und talentierte, aber schon zu Debüt-Zeiten etwas überbewertete Band waren. Wenn die Verkaufszahlen stimmen, kann sich die Hype-Maschinerie der Medien ja langsam mal wieder neuen Themen widmen.


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endtäuschend!

von franzf3rdinand (16.05 | 22:37)
 
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