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Bloodstain -  Baptism Of Fire     Artist:  Bloodstain
    Album:  Baptism Of Fire
    Label:  Swell Creek / Soulfood
    Release:  11.05.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Metalcore Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  krawi Artikel per Mail versenden 
 

Schon wieder eine Band die von der vorherigen Tätigkeit ihrer Mitglieder lebt. Tim von den Rykers und Burkhard Schmitt, der schon in den Neunzigern mit Hate Squad unterwegs war, stellen die beiden Mitglieder mit einschlägiger Banderfahrung. Nachdem man im Januar 2006 eine Drei-Track-Ep veröffentlichte, legt man dieser Tage mit dem "Baptism Of Fire"-Album nach. Es wird viel erwartet von dem Debut, aber kann das auch gehalten werden?

Bei dem Werk der Hannoveraner wird ab dem ersten Ton klargemacht, wo es lang geht. Eine Mischung aus Hardcore, Thrash und Metal empfängt einem bereits ab dem Intro. Hier wird geböllert und gefiedelt, was das Zeug hält. Düstere Filmintros bilden eine Einheit mit den brutalen und messerscharfen Riffs. Der mehr als amtliche Sound wurde von der Band selbst in Zusammenarbeit mit A. Sickel erstellt und das Mastering von Jacob Hansen (u.a. Maroon, Heaven Shall Burn) vorgenommen. Die Zwölf Songs kommen dadurch äußerst fett rüber. Man bewegt sich stilistisch in einer Melange aus Hatebreed und Unearth, wobei bei Bloodstain die Brutalität wohl im Vordergrund steht und nicht technische Verfrickelungen. Die meiste Zeit wird die Scheibe von ziemlichem Gebolze dominiert, was ab und zu von groovigen Midtempo-Parts aufgelockert wird. Das wirklich interessante sind die Riffs. Sie sind in einem Moment metallisch-filigran und im nächsten brachial-modern. Im Song "The Moshpit" glänzt Basserin Janina zusätzlich mit ihren Gesangskünsten, die für sich selbst sprechen. Man könnte vielleicht sagen, dass mittlerweile eine gewisse Stumpfheit mitschwingt, wenn man solche Art von Musik macht, aber das ist wiederum Geschmackssache. Wenn es ein Ventil für Wut und Aggressionen gibt, dann ist es diese CD.

Ob die Platte nun überbewertet ist und nur von den großen Namen der Rykers und Hate Squad lebt, kann hier nicht bestätigt werden. Man hat es mit einem durchaus soliden Album zu tun, das interessant und brutal ist, aber auch seine Längen hat. Für Leute, die eine Affinität für fette Groove-Riffs haben, sollten allerdings keinen Schritt an "Baptism Of Fire" vorbei tun.


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