Venom, Sodom, Aura Noir. Deströyer666 und Nifelheim! Die erste Liga, wenn es um Black Thrash geht, mit Bloodthirst könnte sich ein Neuling dazugesellen! Mit "Let Him Die" gelingt den polnischen Mannen von Bloodthirst ein wirklich rundum gelungenes Debut! Frisch, nicht sonderlich fromm, auch nicht besonders fröhlich und frei wird es einem hier serviert! Richtig schön Old School! Das Schlagzeug treibt galoppierend die wilde Schlacht voran, die kalten Gitarren brechen zu wildem Geschredder in üblicher Thrash-Manier und seelenzerfetzenden Solis aus, die Stimme speit einem Tod und Verachtung entgegen und der Bass strahlt eine eiskalte Gelassenheit aus! Dieses Album verleiht direkt zu einem Trinkgelage mit dem dazugehörigen Posieren und der Duft von Leder und Nieten liegt in der Luft. Ein Kleinigkeit gibt es doch zu bemängeln, manche der 9 Songs ähneln sich doch etwas, aber wen kümmert das nach 3 oder 4 Bier schon!? Typisch Black Thrash Metal halt! Auf jeden Fall kommt man am Ende zu der Erkenntnis, dass derjenige der sterben soll, auf jeden Fall gestorben ist! Und zwar elendig! Elendig gut! (Rezensiert von Hraeswelgr)