Bevor aus Legion Of The Damned die Legion der Verdammten wurde, gab es Occult und Occult veröffentliche ein Album das es eigentlich in sich hatte. Trotzdem wollte "Elegy For The Weak" nicht so recht einschlagen, wie das gesamte Konstrukt Occult nicht. Das änderte sich schlagartig, als sich die Band unter anderem Namen neu formatierte. Das letzte Album "Sons Of The Jackel" darf sich mit Fug und Recht eines der erfolgreichsten Thrash-Alben 2007 nennen und angespornt vom Jubel der Fans und der einschlägigen Presse hat sich die holländische Legion das Occult-Werk noch einmal zur Brust genommen, neu eingespielt, zwei neue Tracks darauf gepackt und mit dem Namen "Feel The Blade" neu veröffentlicht. Eine sehr gute Entscheidung, wie man direkt ab dem ersten Song "Nuclear Torment" merkt. Gnadenlos schnell, ohne Intro und über jeden Zweifel erhaben prügeln Legion Of The Damned ihre Vorstellung des Lebens nach einer nuclearen Katastrophe durch die Boxen und direkt ins Hirn des Hörers. "Slaughtering The Pigs" steht dem Opener in nichts nach und auch wenn beispielsweise "Nocturnal Predator" oder "Obsessed By The Grave" ein etwas gemäßigteres Mid-Tempo an den Tag legen, bleiben Brutalität und Härte das komplette Album durchgängig auf ihrem hohen Level. Auch die ausgefeilten Riffs und Breaks, wohldosiert mit eingängigen Moshparts gemischt, unterstreichen den durchweg positiven Gesamteindruck von "Feel The Blade". Die beiden neuen Songs "Mask of Terror" und "Last Command" fügen sich nahtlos in die Riege der Legion Of the Damned Killersongs ein und man darf sich auf das nächste, und dann komplett neue, Album der Niederländer ebenso freuen, wie auf die geplanten Konzert- und Festivaltermine, die das spielfreudige Quartett im Jahr 2008 plant denn live sind Legion Of The Damned eine absolute Macht, die sprichwörtlich keine Gefangenen macht.