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Hämatom -  Wut     Artist:  Hämatom
    Album:  Wut
    Label:  Megapress
    Release:  25.01.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Raivotar empfehlen/teilen 
 

Vorhang auf für Hämatom und ihr Debütalbum "Wut"! Hämatom sind vier Jungs, die sich die bescheuerten Pseudonyme Nord, Süd, Ost und West gegeben haben. Außerdem bekamen sie irgendwie die Klamottenkiste, die Slipknot eigentlich der Altkleidersammlung bringen wollten, in die Finger und verpassten sich ein entsprechend dämliches Outfit. Doch aussortiert wirken die Herrschaften nicht nur optisch; auch den Großteil der belanglosen Nu-Metal-Riffs auf "Wut" hätte jede ernstzunehmende Band ohne nachzudenken achtkantig in den Müll befördert.

Aber wenn das schon alles wäre, würde in dieser Rezension nicht so ein Aggro-Unterton mitschwingen. Textlich ist die Scheibe über weite Strecken das Dümmste, was man seit langem von einer deutschen Band gehört hat. Sido und Bushido wären begeistert, aber bei gefühlten 50 "Leck mich, du Wichser"-Schreien in drei Minuten oder Ergüssen wie "Hier hast du mein' Arsch / Ich wünsch dir viel Spaß / fick tief hinein / du wirst mich nie erreichen denn dein Schwanz ist zu klein" würde jeder, der halbwegs bei Verstand ist, sich am liebsten das Trommelfell zerstechen. In bester "Reim-dich-oder-ich-fress-dich"-Manier rotzt Sänger Nord wie Tom Angelripper nach fünf Litern verbleitem Benzin die peinlichen Strophen ins Mikro. "Ringel Ringel nach der Reihe, quäl mich blutig bis ich schreie" und "Ich geb euch meine Seele nicht, weil dann mein Herz in tausend Stücke zerbricht" - man fragt sich, ob Hämatom ein Fall für die Super Nanny sind oder direkt auf unbestimmte Zeit ins Dschungel-Camp wandern sollten. In "Das schwarze Schaf" zeigt sich Nord zwar noch recht verständnislos ("Ich frage mich ständig, warum ihr mich so hasst"), gibt in einem Anflug von Selbsterkenntnis jedoch in "Homo Sapiens" selbst die Antwort: "Ich bin das Ende der Hoffnung, der Schlüssel zur Verzweiflung."

Hier passt einfach gar nichts. Musikalisch sperrig, hart und ohne Wiedererkennungswert; stimmlich im Stile einer rotzbesoffenen Schüler-Punkband; textlich zum heulen. Da hilft auch kein Anti-Nazi-Song ("Fremd"). Ein paar nette Momente in "Schmerz", "Ihr kotzt mich an" und "Mit dem Kopf durch die Wand" auch nicht. Und jetzt ab auf die stille Treppe und schnell die Instrumente verschenken.


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Du warst ja richtig freundlich. Ich hätte das ansonsten exakt genauso formuliert. Das ist vielleicht eine Gülle... ;-)

von The Wendigo (30.01 | 08:39)
 
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