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Meshuggah -  Obzen     Artist:  Meshuggah
    Album:  Obzen
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  07.03.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Metal ausdrucken 
    Autor:  kaffee_junky empfehlen/teilen 
 

Die schwedischen Progressive-Thrash-Pioniere Meshuggah bedürfen spätestens seit ihrem 1995er Album "Destroy Erase Improve" keiner weiteren Vorstellung. Das Rolling Stone Magazine lobte ihr herausragendes Gespür für neue Klangsphären unlängst mit der Bezeichnung "one of the most important hard and heavy bands". Gefühlte 99 Prozent der metallischen Szene sollten dem kommentarlos beipflichten! Es scheint nicht verwunderlich, dass der durchschnittliche Meshuggah-Sympathisant einem neuen Stück aus dem Hause der Schweden so leidenschaftlich entgegen fiebert, wie ein Fantasy-Geek seiner heißgeliebten Hobbit-Verfilmung. Beinahe drei Jahre nach "Catch Thirtythree" ist es nun wieder einmal an der Zeit, dass sich eine ganze Szene auf den Kopf stellt, um ihr neues Machwerk zu empfangen.

Man rechnete schon aus Prinzip mit allem, und doch fegt dieses Ungetüm namens "Obzen" seinen Hörer aus den Schuhen, wie das alljährlich verkündete Jahrhundert-Unwetter. Schon der Opener "Combustion" zerrt mit seiner höllischen Geschwindigkeit kräftig an unseren Schnürsenkeln. Solche Rasanz hätte man nach dem atmosphärisch dichten Vorgänger dann doch nicht erwartet.

Angetrieben von diabloischer Aggression peitscht Tomas Haake seine Drums durch diesen mit Hackebeil-Riffs gespickten Song. Für Meshuggah-Verhältnisse ein überraschend straightes Stück! Beim darauf folgenden "Electric Red" findet man sich plötzlich irgendwo zwischen "Chaosphere" und "Nothing" wieder. Ein Zustand, der während der 52 Minuten Spielzeit wiederholt auftreten wird. Mit "Bleed" schicken Kidman, Hagström, Haake und Co. unmittelbar darauf ein weiteres Monster in die Arena. Es tritt nicht nur den Beweis dafür an, dass Brachialität und Komplexität keinen Widerspruch bedeuten, sondern stellt mit seiner vertrackten Polyrhythmik ganz klar einen Kandidaten für den besten Song der Platte. "Lethargica" schraubt wieder einen Gang zurück und präsentiert sich als zähfließender bis verstörender Brocken.

Man könnte nun einzeln auf jeden weiteren Song eingehen und sich dabei in Lobpreisungen überbieten. Sinnvoller erscheint da eine ganzheitliche Zusammenfassung: Fakt ist, dass jedes der neun Stücke nur so vor aberwitzigen Rhythmen strotzt. Fakt ist ebenso, dass die typisch bösartigen Vocals und völlig manischen Riffs so sicher vorhanden sind, wie die Medikation in einer geschlossenen Anstalt. Man bekommt alles geliefert, was Meshuggah so bedeutend macht. Die Songstrukturen wirken jedoch deutlich geradliniger und überschaubarer als auf den vorhergehenden Platten. So ist auch ein unbeschwertes Hören des Albums erlaubt. Die Eingängkeit steigt, jedoch ohne den hartgesottenen Fan zu vergraulen! Dieser darf wie üblich unter die Oberfläche abtauchen, wo ihn weit mehr erwartet, als im ersten Moment zu erkennen ist. Die von Meshuggah geschaffene Welt jenseits von Physik und Logik existiert noch, sie will diesmal nur durch den Spiegel betreten werden.

Mit "Obzen" haben sich die Meister deshalb tatsächlich ein weiteres Mal selbst überboten! Losgesagt von Zeit oder Entwicklung griff man die besten Attribute der eigenen Diskographie auf, um daraus ein neues Kunstwerk zu schmieden. Das Ergebnis: Unbarmherzig, kalt und wunderschön!


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