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Metal trifft auf Klassik. Das kennen wir als Mixtur von den unterschiedlichsten metallischen Varianten. Black Metal und Klassik als Ziehsohn von Dimmu Borgir und Cradle of Filth, Heavy Metal und Klassik als Vision von Rage, Metallica und Therion, Gothic Metal und Klassik von Nightwish und Gefolge. Doch wurden hier immer Metalsänger mit Klassikklängen kombiniert, dass aber Opernsänger größtenteils mit klassischer Metal-Instrumentierung konfrontiert werden, hatten wir noch nicht so oft. Und genau hier liegen die Stärken der Platte!
Neben dem Metal-Kehlchen James LaBrie (Dream Theater) kommen die Tenöre Thomas Dewald, Vladimir Grishko und Dirk Ulrich zu Gehör, sodass stimmlich jede Menge Abwechslung geboten ist. Man könnte nun vermuten, dass Schlagzeug, Gitarren etc. bei dieser vokalen Gewalt in den Hintergrund rücken müssen, doch weit gefehlt! Zum Glück stehen hier Stimmbänder und Instrumente gleichberechtigt nebeneinander und es wird stellenweise ordentlich gebolzt! Zu den klassischen-bekannten Melodien ballern die Bassdrums mehr als amtlich, während die Sechssaiten herrlich schreddern.
So bietet "Concerto in True Minor" weltbekannte Klassiker der Musikhistorie, bei denen exzellente Tenöre zu Streichern und klassischer Untermalung auf die Entschlossenheit des Rock treffen und einmalige Versionen von "My Way", "Nessun Dorma", "Singing in the Rain", "Memories", "Dein ist mein ganzes Herz" (!!!) oder "La donna e mobile" kreieren.
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