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Tiamat -  Amanethes     Artist:  Tiamat
    Album:  Amanethes
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  02.05.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Gothicmetal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Fünf Jahre hat es gedauert bis Tiamat mit dem neuen Album "Amanethes" um die Ecke kamen. Eine Ewigkeit, wenn man die Schnelllebigkeit des Musikbusiness betrachtet. So singt dann Johan Edlund auch gleich im Opener "The Temple Of The Crescent Moon": "It’s been 5 long years of thunder, lightning and rain." So schlimm mag es wohl nur für die absoluten Die Hard-Freaks gewesen sein, aber nichtsdestotrotz ist die Freude umso größer, dass nun endlich die neue CD da ist.

Und was ist das für eine CD geworden. Am Anfang gab es Gemunkel, Tiamat würden wieder in Richtung "Clouds" gehen - und siehe da: "In die Richtung", ja. Stimmt. Genauso, nein.

Tiamat sind wieder härter, Johan schreit auch mal wieder, und die Musik ist insgesamt befreiter von überflüssigem Psycho-Kram. Man hat die Dinge, die Tiamat sind, gefiltert und zusammengepackt. So gibt es ruhige Stücke ganz im Sinne der "Deeper Kind Of Slumber" - allerdings ohne in die Langeweile zu verfallen, die dieses Album stellenweise verbreitet hat. Es gibt rockige Songs im Stile von der "Judas Christ", es gibt reinen Gothic Metal wie auf "Clouds".

Von Jedem etwas, und alles richtig scheint die Devise bei Johan gewesen zu sein. Der Opener haut gleich mal richtig auf die Pauke mit seinen treibendem Doublebass, ein Stück, das ein wenig an "Cold Seed" erinnert. Überspringen wir kurz "Equinox Of The Gods" und beschäftigen uns mit "Until The Hellhounds Sleep Again", das den typischen Tiamat-Doom im Stile von "Return Of The Son Of Nothing" zelebriert. Stampfend in lavaähnlichem Tempo brodelt der Song aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist.

Mit "Meliae", "Amanes" und "Circles" gibt es gleich drei Indiepop-lastige Stücke fast in der Nähe von - SCHLAGT MICH! - Bands wie Oasis. Allerdings sind diese sauber, eingängig und vor allem wunderschön. Ohnehin ist der ja seit der "Clouds" vorhandene Einfluß von Gothic-Indie-Größen wie den Sisters Of Mercy oder auch Joy Division immer noch vorhanden. Das mag zwar den Fans des schrecklichen Geprügels von den archaischen Zeiten vor "The Astral Sleep" auf die Nerven gehen, aber Tiamat sind mittlerweile fast eine Gothic-Band, und bieten kein dummes Geholze mehr.

Um auf den vorhin übersprungenen Song zurück zu kommen... wie um den "kein Geprügel mehr"-Kommentar Lügen zu strafen, gibt es mit "Equinox Of The Gods" einen fast lupenreinen Death Metal-Song. Den hätte sich Edlund allerdings ruhig schenken können. Das wirkt anbiedernd und noch dazu einfach veraltet, schwach geschrieben und noch schwächer eingeprügelt. Dieser Song stellt den einzig wirklichen Totalausfall auf "Amanethes" dar.

Daneben brillieren andere Songs natürlich umso mehr. Das ruhige, in der Mitte laut werdende "Misantroplis" erinnert an Stücke wie "Visionaire", ähnlich wie "Lucienne" und das sperrig-harte "Raining Dead Angels". Mit dem grandiosen Ohrwurm "Via Dolorosa", gibt es auch endlich einen wirklich legitimen Nachfolger zu "The Sleeping Beauty". Nach dem Song wird wohl jeder wahre Tiamat-Fan süchtig werden, und live dürfte das Stück mächtig abräumen.

Tiamat haben in den letzten fünf Jahren sicher das Rad nicht neu erfunden. Aber sie schaffen es immer noch mit Leichtigkeit, qualitativ extrem hochwertige Stücke zu schreiben, dabei unverblümt teufelsfreundliche Texte zu verfassen und Melodien herauszuhauen, die immer noch grandioser sind als von allen neueren Bands.

"Amanethes" ist das Highlight, auf das die Fans der Band fünf Jahre gewartet haben. Wie immer bei Tiamat ist durch den einen oder anderen Totalausfall auf den Scheiben immer noch Platz nach oben, aber viel Platz ist es nicht mehr. Und für fünf Jahre Pause ist das überragend.


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"Equinox of the Gods" ein Totalausfall? Das ist doch eine herausragende Nummer! In den restlichen Punkten stimme ich dir aber zu. :-)

von Raivotar (29.04 | 08:44)

Ein sehr, sehr feines Album! Und bei "Meliae" musste ich auch sofort an Oasis denken. Wie man sowieso bei diesem Album sehr oft das Gefühl hat, das ein oder andere schon mal irgendwo gehört zu haben - und sei es Soul Asylum / Mr. Big anno 1993 bei den ersten Takten von "Via Dolorosa"! Aber gut geklaut ist halb gewonnen. Auf jeden Fall das beste Tiamat-Album seit "Wildhoney"!

von Antal (29.04 | 21:19)

Ich habe auf ein zweites "Prey" gehofft und wurde enttäuscht. :/

von tasso (01.05 | 00:16)
 
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