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Moonspell -  Night Eternal     Artist:  Moonspell
    Album:  Night Eternal
    Label:  Steamhammer / Spv
    Release:  16.05.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Gothicmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Auf die alten Helden ist verlass: seit Moonspell Mitte der 90er Jahre den Darkmetal-Olymp erklommen haben, sind unzählige Bands aufgetaucht, die das Zusammenspiel von metallischer Härte und gotischer Romantik pflegten. Einige dieser Vertreter haben es sogar zu Mainstream-Erfolg gebracht. Vom ursprünglichen Zauber des Gothicmetal ist jedoch bei all dem Operngesang, der orchestralen Kleisterei oder den Popsongs für 14-jährige Mädchen mit Liebeskummer nicht sehr viel übrig geblieben. Wie gut, dass es Moonspell gibt und noch besser, dass sie mit "The Antidote" 2003 einen Prozess einläuteten, der die - wohl letztlich notwendige - Experimentierphase der Portugiesen beendete und nun mit "Night Eternal" in einem kleinen Meisterwerk gipfelt.

Gleich mit dem Opener "At Tragic Heights" gehen Moonspell den unbequemen (und richtigen) Weg. Statt den Hörer mit einem eingängigen Rocker sofort mitreißen zu wollen, gibt es einen komplexen, sich langsam entwickelnden, dann aber umso heftiger zupackenden Brocken von einem Song. Gothic-typische Elemente wie Frauengesang, Keyboards und Orgelklänge dürfen natürlich nicht fehlen, werden aber auf ein in den heftigsten Momenten an die Blackmetal-Wurzeln der Band gemahnendes Soundgerüst gesetzt, für das sich Produzent Tue Madsen (The Haunted, Aborted, Heaven Shall Burn) in gewohnter Qualität verantwortlich zeigte. So muss Gothicmetal klingen! Egal welchen Song man rauspickt, ob das treibende "Moon In Mercury" oder den doomig-epischen Rausschmeißer "First Light": getragen von Fernando Ribeiros vielseitiger Stimme und Ricardo Amorims toller Gitarrenarbeit ziehen Moonspell auf "Night Eternal" alle Register ihres Könnens. Statt krampfhaft nach neuen Ufern zu streben, konzentriert man sich auf das, was man am besten kann. Und das heißt: gute Songs schreiben und diese mit ordentlich Feuer unterm Arsch, einem guten Gespür für stimmungsvolle Arrangements sowie Sinn für Dramatik zum Leben zu erwecken.

Mit der ersten Single "Scorpion Flower" ist der Band sogar noch ein richtiger Hit rausgerutscht, der - wie das bei Ohrwürmern oft so ist - vielleicht nicht die längste Halbwertszeit aller Songs auf "Night Eternal" haben wird, aber nicht zuletzt durch den Gastauftritt von Anneke van Giersbergen (ex-The Gathering) ein echtes Highlight darstellt. Und wenn es am Ende dieser recht zugängliche Song ist, der der Band ein paar neue Fans einbringt, hat er seine Schuldigkeit getan.

Nach dem sehr gelungenen "Memorial" ist "Night Eternal" der endgültige Beweis dafür, dass die nunmehr schon etwas älteren Herren von der iberischen Halbinsel immer noch zur Speerspitze der Szene zu zählen sind. Wer ein anspruchsvolles musikalisches Kontrastprogramm zur Sommersonne sucht, kann mit diesem Album nicht viel falsch machen.


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