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Black Light Burns -  Cruel Melody     Artist:  Black Light Burns
    Album:  Cruel Melody
    Label:  Edel Records
    Release:  20.06.2008
   Medium:  Album
    Genre:  New Rock Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  Deadwing Artikel per Mail versenden 
 

America's Next Supergroup. Hier ist sie. Wes Borland (Limp Bizkit), Danny Lohner (Nine Inch Nails, Killing Joke, Produzent für alles mögliche), Josh Freese (hat schon in jeder Band der Welt Schlagzeug gespielt) und Josh Eustis (Kooperationen mit Maynard James Keenan, Remixes von diversen NIN-Songs). Das Debüt ''Cruel Melody'' wurde in den USA bereits vor einem Jahr veröffentlicht. Europa musste sich bis jetzt gedulden. Gerade nach dem Bekanntgeben von Wes Borland, Black Light Burns sei nun seine Hauptband, lauschte man gespannt auf Hörbares. Vor allem die Tatsache, dass Borland am Mikro steht, macht das Projekt interessant, war er doch bislang nur als extrentrischer und körperbemalter, kontaktlinsentragender Limp Bizkit-Gitarrist bekannt.

Wie der Name schon verrät, gesellen sich Black Light Burns in die Ecke der Düsterrocker. Und wie das Band-Lineup schon vermuten lässt, klingen sie nach NuMetal und Nine Inch Nails. Wie ein NIN-Album mit eindeutigen Hooklines. ''Lie'', ''The Mark'' und ''4 Walls'' gehen easy ins Ohr und sind einfach gestrickt. Glücklicherweise nutzen sie sich kaum ab. Das liegt vor allem am kalten Sound der Band, an den elektronischen Soundschnipseln und am Gesang. Ja, am Gesang. Was Borland da abliefert, ist sehr ausgereift, zumindest bodenständig. Seine dunkel angehauchte Stimmte passt perfekt zum Soundkonzept der Band. Manchmal meint man sogar, Trent Reznor hören zu können. Ist aber alles der Borland. Respekt!

Das Album driftet zudem nie in pures rifforientiertes NuMetal-Gefilde ab, sondern wird von ruhigen Zwischengeplänkeln durchwachsen, wie etwa dem sanften Solo in ''I Have A Need''. Danny Lohner's Mitarbeit ist an jeder Ecke zu hören, tropft durch alle Keyboards und Synthies, durchdringt ''Cruel Melody'' wie eine Atmosphäre aus Eis. Klirrend kalthändig und scharfkantig. Die letzten drei Songs zeigen sich dann auch nicht als Rocker, sondern als bedächtige Elektroniker, sogar mit weiblichem Gesang bei ''I Am Where It Takes Me''. Mit seiner vielschichtigen Verspieltheit zeigt das Album, dass es kein aus Langeweile entstandenes Projekt von vier Starmusikern ist, sondern etwas, dass diese Band wirklich machen wollte. Und während das Klavier von ''Iodine Sky'' in statischem Rauschen langsam erstickt, freut man sich auf das nächste Album. Diesmal hoffentlich ohne Verzögerung.


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