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Das die Finnen nicht nur hart oder düster können, zeigte vor einem Jahr eines der Alben des Jahres. Brother Firetribes "False Metal" brillierte mit 80er Jahre Melodic Metal/Hard Rock und zitierte genüsslich jedes Klischee, ohne eine Sekunde lang albern zu wirken.
Mit "Heart Full Of Fire" kommt nun der Zweitling daher, der dem ersten Album keinen Deut nachsteht, wieder gibt es Texte, die aus der Bon Jovi-Frühphase stammen könnten, Melodien, wie sie Survivor, Journey oder Saga auch gern genutzt hätten und große Momente wie aus der Hochzeit diser Spielart.
Melodien und große Gefühle werden erneut ganz groß geschrieben und das Keyboard klingt so derart oldschool, dass es eine Freude ist. Brillante Produktion, die einer Band gerecht wird, die Spaß an dem hat, was sie macht und absolut ehrlich und authentisch herüberkommt!
Jeder Song ist ein kleines Meisterwerk, das mit großer Melodieführung, knackigen Riffs, dem omnipräsenten Keyboard und einer exzellenten Gesangesleistung aufwartet. "Who Will Run To You Now" erinnert an Bon Jovis "7800 Fahrenheit", "Wildest Dreams" ist ein Ohrwurm par Excellence, "Game They Call Love" ebenso. Das Mike Reno-Cover "Chasing The Angels" klingt stilistisch perfekt in die Machart der Band integriert und beim Titelsong gibt es noch ein stimmiges Duett mit Anette Olzon, der Sängerin von Nightwish.
Eine Platte, die wie das Debüt gute Laune versprüht, handwerklich erstklassig ist und eine Songperle nach der anderen an der Schnur aufreiht. Höchstnote!
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