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Journey -  Revelation     Artist:  Journey
    Album:  Revelation
    Label:  Soulfood / Frontiers
    Release:  06.06.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Classic-Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Man kann die Art und Weise, wie Jeff Scott Soto überraschend aus der Band gekickt wurde, sicher kritisieren. Man kann es auch lassen und sich auf die Zukunft von Journey konzentrieren. Die heißt Arnel Pineda. Der 40-jährige Philippine bewarb sich quasi unabsichtlich über Youtube für den Leadsänger-Posten. Erstaunlich aber wahr: Er singt fast wie Steve Perry. Mehr als Steve Augeri, mehr als Deen Castronovo. Der Titel "Revelation" wirkt daher ambivalent. Einerseits heißt es Enthüllung, die bleibt allerdings aus, andererseits heißt es Offenbarung, und das ist Arnels Gesang auf dem Album wirklich.

Zwei Songs konnte man sich vorab bei Myspace anhören. "Never Walk Away" ist ein schöner Uptempo-Rocker, in dessen Refrain man Steve Perry zumindest im Hintergrund zu hören glaubt. Und "After All These Years" ist die größte Ballade, die Journey seit dem Grammy-nominierten "When You Love A Woman" aufgenommen haben. Einfach super! Das Gitarrensolo von Neal Schon mit Cains Klavier-Begleitung sorgt für Gänsehaut. Das groovige "Like A Sunshower" mit Gospel-Elementen ist eine Rückkehr zum "Evolution"-Album, ausgerechnet dem Perry-Debüt! Die Hoffnung auf dessen Rückkehr sinkt damit unter die Ein-Prozent-Marke.

"Faith In The Heartland" ist eine Überraschung. Das war nämlich schon der Opener des letzten Studioalbums ("Generations" mit Augeri). Mit mehr Gefühl und ohne das endlose Intro wurde das Lied optimiert, ist aber immer noch zu lang. Das Outro stört. Von Tracks wie "Change For The Better" und "Wildest Dream" können andere AOR-Bands nur träumen, Schon und Cain schütteln sowas aus dem Handgelenk. Ein paar neue Sound-Elemente frischen die Sache auf. Neal Schon zeigt sich auf "Revelation" zudem in extremer Spielfreude. Seine Soli sind ein Hochgenuss in Qualität und Quantität. Absoluter Höhepunkt ist das instrumentale "The Journey (Revelation)", der eigentliche Abschluss des Albums. Leider ruiniert das mittelmäßige "Let It Take You Back" den fantastischen Ausklang. Der europäische Bonustrack soll wohl verhindern, dass Fans nur die US-Version kaufen, die einen Konzert-Mitschnitt aus Las Vegas enthält. Ob's klappt?

Der neue Frontmann versucht glücklicherweise nicht, seinen überdimensionalen Vorgänger zu kopieren oder gar zu übertreffen. Am besten klingt Arnel Pineda nämlich, wenn er er selbst ist, z.B. bei der Powerballade "Turn Down The World Tonight". Und im Gegensatz zu seinen Live-Auftritten, bei denen er häufiger Silben verschluckt (und nervig durch die Gegend springt), singt er hier akzentfrei. Seine Gesangsleistung ist beeindruckend. Die Begeisterung für das aktuelle Journey-Line-Up kann man nur mit der zweiten CD, den Neuaufnahmen der alten Hits, gefährden. Das überflüssige Pseudo-Best-Of ist ein Eigentor von Journey, denn im direkten Vergleich gewinnt natürlich das Original. Obwohl oder gerade weil einige Versionen für den Laien kaum davon zu unterscheiden sind, muss man fragen: Was soll das bloß? Bei der Bewertung von "Revelation" berücksichtige ich die Kopie-Beilage nicht.

Wie ein Studioalbum mit JSS geklungen hätte, werden wir leider nie erfahren. "Revelation" hingegen verzückt Fans und Kritiker, denn es ist der beste Longplayer seit "Arrival", vielleicht sogar seit "Trial By Fire". Erfolgsproduzent Kevin Shirley hat größtenteils exzellente Arbeit geleistet. Zwar hätte der Sound etwas besser sein können, doch wichtiger ist, dass die Vorzeigeband des AOR nach "Red 13" und "Generations" zurück zu sich selbst gefunden hat. "Revelation" ist endlich wieder ein echtes Journey-Album. Schade, dass Arnel Pineda nicht annähernd mit der Bühnenpräsenz seiner Vorgänger ausgestattet ist und sich in asiatischer Zurückhaltung mit kindlichem Gehopse übt. Wenn er in naher Zukunft wahre Frontmann-Qualitäten entwickelt, wäre das die größte Offenbarung. Doch so oder so ist weit und breit keine Konkurrenz für die Band aus San Francisco (und Manila) in Sicht.


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- Journey auf Myspace

Artikel:
- Journey - Mein Name ist Jeff Scott Soto, wir sind Journey

Rezensionen:
- Generations
- Revelation
- Escape From Evolution (The Live Radio Broadcasts 1978 - 1991)

Kurzinfos: Jeff Scott Soto

Homepage:
- Jeff Scott Soto
- JSS auf MySpace

Artikel:
- Jeff Scott Soto - Seit 20 Jahren kurz vor dem Durchbruch
- Journey - Mein Name ist Jeff Scott Soto, wir sind Journey

Rezensionen:
- Lost In The Translation
- Essential Ballads
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