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The Prosecution -  Move On     Artist:  The Prosecution
    Album:  Move On
    Label:  Eigenvertrieb
    Release:  22.12.2007
   Medium:  Demo
    Genre:  Ska-Punk ausdrucken 
    Autor:  betty blue empfehlen/teilen 
 

In Bayern ist man bekanntermaßen ausgesprochen traditionsbewusst. Also mochten auch acht junge Herren aus der kleinen Stadt Abensberg für den Sound ihrer Band The Prosecution neben der herkömmlichen Besetzung Gitarre-Bass-Schlagzeug nicht auf die allgemein beliebten Blechblasinstrumente verzichten. Und was macht man mit so einer instrumentalen Zusammensetzung? Richtig, schönen Ska.

Skacore ist die genaue Bezeichnung, die die Niederbayern für das gebrauchen, was sie seit vier Jahren fabrizieren und womit sie ihre Konzerte in riesige Partys verwandeln. Im vergangenen Jahr stand für The Prosecution erstmals der Weg ins Studio an, und heraus kam die gänzlich in Eigenverantwortung und -regie entstandene EP "Move On".

Festgehalten hat die Band hierauf eine ausgesprochen gelungene Mischung aus Ska und schnellem Punk. Stimmige Tempowechsel und gut gespielte Instrumente zeugen von einer gehörigen Live-Erfahrung. Die Songs sind vergleichsweise lang, aber mit einfallsreichen Melodien, einem abwechslungsreichen Schlagzeug und vor allem den launigen Bläsereinsätzen voll ausgefüllt. Dazu kommt vielfach ein kräftiges Shouting aus allen acht Kehlen.

Des Sängers Stimme ist auf rau-versoffen getrimmt, was gut funktioniert, so lange die Lieder schnell und laut sind. Bei den langsameren Stücken wirkt der Gesang dagegen angestrengt und zu dünn. Was an ihm aber richtig stört, ist die Aussprache. Die Texte werden in einem sehr bemühten Englisch mit übertrieben gerolltem R vorgetragen, hinter dem man sofort den Deutschen erkennt. Bereits das gesprochene Intro der Platte lässt den Hörer kritisch die Augenbrauen zusammenziehen, und fast schon schmerzhaft wird es beim finalen "Move On". Vielleicht hätten The Prosecution ihre Botschaften einfach auf Deutsch ausdrücken sollen.

Mitzuteilen hat die Band jedenfalls Einiges, soll heißen, die Texte sind durchaus nachdenklich und kritisch. In "Level Zero Society" zum Beispiel richtet sich eine gesunde Portion Wut gegen die Informationsleere der Medien: "I get a bad time when I'm watching television / cause all I see is crap (...) They don't show us what really matters / Information television is a farce." Trotzdem wird man den Eindruck nicht los, es hier mit leicht naiven Gutmenschen zu tun zu haben, woran solche Allgemeinplätze Schuld sind, wie sie etwa im Titelsong zu hören sind: "Our world is reigned by narrow minded beings, who tell us that numbers are the only thing to believe in." Ach was. Wie schon hundertfach gehört wirkt auch der idealistische "Diaspora Song", in dem es heißt: "We're entering the land of hope, that we will call our home some day." Der textliche Gipfel ist dann der peinliche Lokalpatriotismus von "To The City".

Musikalisch lohnt sich der Silberling durchaus, und wenn man der Band noch ein bisschen Zeit gibt, kriegen womöglich auch die Texte noch mehr Biss. "Move On" ist eine gutgelaunte Sommerplatte. Und tanzwütige Konzertgänger sollten unbedingt Ausschau halten nach den Newcomern, denn so kraftvoll sie schon aus der Dose klingen, müssen The Prosecution live ein Hammer sein.


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The Prosecution - Move On
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Kurzinfos: The Prosecution

Homepage:
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Rezensionen:
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