Nicht gut, nicht schlecht, aber in England sehr angesagt: Das Debütalbum der amerikanischen Black Kids bleibt hinter den Erwartungen zurück und liegt damit voll im Trend des Jahres 2008...leider! Denn was auf Single und EP noch frisch und mitreißend klang, entpuppt sich auf LP-Länge lediglich als weiterer Baustein in der Achtziger Jahre Gedächtnis Kirche, an der so viele junge Bands derzeit bauen. Und das obwohl "Partie Traumatic" nur sechs bisher unveröffentlichte Stücke bietet und sich ansonsten auf das vermeintlich Bewährte verlässt. The Killers mit billigem Captain Future Synthesizer? Outtakes aus den letzten Sessions von The Go! Team? Schlecht verinnerlichter David Bowie in seiner "Let's Dance"-Phase? Auch der Umstand, dass Sänger Reggie Youngblood ein bekennender Robert Smith Fan ist macht die Sache nicht besser. Künstlich glamourös, künstlich hysterisch, künstlich sexy. Fazit: Die "I'm Not Going To Teach Your Boyfriend How To Dance With You"-Single ist nach wie vor ein Knüller, das Album dagegen... nun ja. Allerhöchste Zeit für ein paar neue Ideen!