Viel Lärm um nichts: Eine der besten Livebands dieses Planeten hat scheinbar die Regel aufgestellt, dass auf jeden Kracher ein Knallfrosch zu folgen hat. Und Voilà: "Headstunts" verhält sich zu "Smoke and Mirrors" ähnlich wie "Out Of Sight Out Of Mind" zum Debüt. Sehr schade, aber letztendlich auch egal. Irgendwie! Was The Datsuns nämlich auch in ihren schwächsten Momenten auszeichnet und rettet ist ihr rotziger Sound, das hohe Energielevel auf dem die Herren dahergesurft kommen. Die Kombination aus Dolfs Stimme und Phils Gitarre ist nach wie vor verdammt letal, auch wenn die Power dieses Mal leider mangels zwingender Songideen ein wenig verpufft. Glorreiche Stampfer wie "Stuck Here For Days" finden auf "Headstunts" jedenfalls keine Gegenstücke, von Klassikern wie "Harmonic Generator" ganz zu schweigen. Und so bekommt der Hörer kaum mehr als ein solides, unaufregendes Stück Garagenrock. Und die Gewissheit dass die Konzerte der Hammer werden und die Band sich mit dem nächsten Album schon wieder gefangen haben könnte. Besagt zumindest die Regel!