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Bacio di Tosca -  ...und wenn das Herz auch bricht!     Artist:  Bacio di Tosca
    Album:  ...und wenn das Herz auch bricht!
    Label:  Caput Medusae Records
    Release:  14.11.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Neoklassik Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  Raivotar Artikel per Mail versenden 
 

Nur knapp ein Jahr nach dem guten Debütalbum "Der Tod und das Mädchen" meldet sich Dörthe Flemming mit ihrem zweiten Streich "...und wenn das Herz auch bricht!" zurück. Von einer schnell zusammengeschusterten Scheibe kann man allerdings nicht sprechen, denn die Mezzosopranistin macht auf dem Nachfolger genau das, was wir Rezensenten so gern und oft verlangen: dem Stil treu bleiben und sich gleichzeitig weiterentwickeln.

Am Konzept der neoklassischen Inszenierung romantischer Texte, die auch dieses Mal aus der Feder großer Dichter wie Theodor Storm oder Heinrich Heine stammen, hat sich nichts Grundlegendes geändert. Trotzdem wirken die Stücke auf "...und wenn das Herz auch bricht!" ausgereifter, homogener und komplexer als die des Vorgängers. Auf Coverversionen hat Dörthe Flemming glücklicherweise verzichtet, nachdem das Type O Negative-Cover von "Red Water" einer der Schwachpunkte auf dem Debüt war. Auf Ausbrüche aus dem ruhigen, von Streichern getragenen Rahmen jedoch nicht, und das funktioniert im Gegensatz zum schauerlichen "Scheidung" auf dem Erstling richtig gut. Denn "O wärst du mein!" ist durch den zusätzlichen Einsatz von Gitarre und Schlagzeug schon fast lupenreiner Darkwave und eines der Highlights auf der Platte. Da verwundert es auch nicht, dass sich gerade dieser Song in drei weiteren Varianten am Ende wiederfindet (ein Club Edit, ein großartiger Remix von Das Ich, sowie noch eine Edit Version desselbigen). Doch auch der Rest weiß zu überzeugen und zu gefallen, vor allem das schaurig-schöne Duett mit Gastsänger Sascha Blach (Transit Poetry, Despairation) "Waldgespräch".

Ein gelungener Nachfolger also und ein vorweihnachtliches Geschenk für alle, die sich nicht am grundsätzlich ruhigen Charakter neoklassischer Musik stören, sondern die sich voll und ganz in diese Klangsphären hineinfallen lassen können. So darf es mit Bacio di Tosca gern weitergehen.


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Bacio di Tosca - ...und wenn das Herz auch bricht!
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