Da ist aber mal gar nichts faul im Staate Dänemark, wenn D-A-D mit einem neuen Album zur Plattentheke bitten. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus klassischem Hardrock und poppigem Punksound meldet sich das Quartett nach drei Jahren mit "Monster Philosophy" zurück. Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, dass D-A-D für "Disneyland After Dark" steht? Nicht nur beim Blick auf das Bandfoto fällt es schwer zu glauben, dass sich die Truppe schon in den frühen 80ern formierte. Auch soundtechnisch klingen sie jugendlich und frisch. Wenn man mir erzählen würde, das wäre eine Band von Jungspunden, würde ich es fast glauben. Da wird ordentlich gerockt mit "Revolution" und dem grandios-gerifften "Beautiful Together". Der Titelsong bietet sogar Industrial-Elemente. Na sowas? Dazu gibt es grandiose, balladeske Songs, die irgendwie dann doch keine Balladen sind, so zum Beispiel "Nightmares In The Paytime" oder "Too Peep For Me". Dazu zählt auch "Milk And Honey", einer der schönsten Songs auf dem Album. Charttauglich im positiven Sinne. In Dänemark schlägt die Scheibe sicher wieder voll ein. D-A-D-Fans bekommen hier jedenfalls genau das, was sie von der Band verlangen. Die Herren Binzer, Binzer, Pedersen und Sonne liefern erdige, emotionale Rockmusik mit einem Augenzwinkern. Schönes Ding!