whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Retrospektiw (3-LP-Boxset)
Magma
Retrospektiw (3-LP-Boxset)
(Progressive Rock)

Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
Eric Andersen
Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
(Folkrock)

Black Butterfly
Steve Walsh
Black Butterfly
(Hardrock)

Unleash The Love
Mike Love
Unleash The Love
(Rock'n Roll)

Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
Kraftwerk
Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
(Synthie-Pop)

Kingdoms Disdained
Morbid Angel
Kingdoms Disdained
(Deathmetal)

I Knew You When
Bob Seger
I Knew You When
(Rock)

The Sin And The Sentence
Trivium
The Sin And The Sentence
(Metalcore)

The Book of Souls: Live Chapter
Iron Maiden
The Book of Souls: Live Chapter
(Metal)

Vom Stochern in der Asche
Löwen am Nordpol
Vom Stochern in der Asche
(Indie-Rock)



The Prodigy -  Invaders Must Die     Artist:  The Prodigy
    Album:  Invaders Must Die
    Label:  Vertigo
    Release:  20.02.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Dance / Club Music ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

The Prodigy - Eine Polemik.

Es gibt Bands, die bewegen sich in einer Grauzone. Nein, eigentlich bewegen sich wirklich fast alle Bands in einer Grauzone. Diese Grauzone definiert sich eben dadurch, dass sie keine klar umrissenen Grenzen hat, sondern dem Individuum Hörer ermöglicht, sich eine Meinung zu bilden - und zwar jedem einzelnen Hörer eine unterschiedliche.
Dann wiederum gibt es ein paar sehr seltene Bands, die in einer binären Zone leben. Dort gibt es nur Eins und Null, nur Ja oder Nein.
Zu diesen Bands gehören The Prodigy.

Leider gibt es in einer Rezension nur Platz für eins ODER Null. Deshalb soll hier eine Warnung vorangestellt werden. Objektivität ist auch nur eine subjektive Sichtweise. Was für den einen objektiv ist, ist für den anderen durchzogen von Verurteilungen und Meinungsmache. Man wird es nie alle Recht machen können. Das ist auch das schöne an Bands, die in einer Grauzone leben. Egal ob in einer begründet schlechten Kritik oder in einer begründet guten Kritik: Jeder wird bestimmte Unterpunkte des Reviews nachvollziehen können.

Dieses Review wird 'Null' oder 'Nein' enthalten.

Im Presseflyer wird über die Band in radikalstmöglicher Weise herumschwadroniert, die Band wird bis ins Nirvana hochgelobt mit Komplimenten, die eigentlich Beleidigungen sind. Zitat: 'The Prodigy fallen in den gemütlichen Status Quo der Musikwelt ein und bilden einen rotzigen Schandfleck in Englands Traumlandschaft.' Zitat Ende. Weiteres Zitat: '[...] wie ungebetene Gäste, die die Landschaft beschmutzen.'
Nun, das ist die Wahrheit. In weniger blumiges direkteres Deutsch umformuliert: The Prodigy's 'Musik' ist ein Haufen Scheiße.
Wer es radikal ausgedrückt mag und so radikale Musik pflegt, wird sicherlich nichts gegen eine solch radikale Bewertung einzuwenden haben.

The Prodigy kehren mit 'Invaders Must Die' an die Wurzeln zurück, aus denen sie entstanden sind. Die 'Tunes' (Zitat Presseflyer; auch hier: Stimmt! Songs kann man das nicht nennen...) sind allesamt recht kurz gehalten. Hier und da blitzen Momente auf, wie The Prodigy klingen könnten, wenn sie denn Musik machen würden; herauszuheben ist hier das mit Abstand einzige Element dieser CD - Track No. 10 'Piranha' - das eine Form von Struktur hat, die bei musikgeschulten Ohren etwas ähnliches wie Akzeptanz hervorrufen kann.
Melodien sind natürlich nicht existent, hier und da werden Fetzen angerissen wie von einem tollwütigen Hund, der mit blutigen Krallen durch eine Partitur fetzt. Das, was an seinen verschimmelten Krallen hängen bleibt macht die Melodien auf diesem Album aus.
Ansonsten handelt es sich bei den Stücken dieser Compact Disc um zusammengeklebte Teilchen von klanggewordenem Streß, ADS als Musik. Techno-Fetzen kombinieren sich mit maximal 4 Töne währenden Synthesizer-Abläufen, dazu gibts es mit rotzigen Punksound zugekleistertes geistesgestörtes Herumgefrickel, das klingt als hätte man einem fortgeschrittenen Parkinsonpatienten eine Soundmachine in die Hand gedrückt. Eine Beleidigung für all die Künstler elektronischer Musik, die wirklich etwas zu sagen haben. Die Lyrics sind natürlich immer noch genauso intelligent und anspruchsvoll wie ein 36tausend Mal wiederholtes 'Feierstahrta'.

Selbst mit einem Cocktail aus Speed und Ecstasy dürfte das Herumgezappel, dass die Band hier propagiert, nicht erreichbar sein, und die Beruhigungstüte, die man rauchen müßte, um diesen Krach einigermaßen ertragen zu können sollte in etwa so groß sein wie der London Tower.

Es ist wirklich schade, dass dieses Album nicht schon Jahre früher entstanden ist. George W. Bush hätte an dieser Ausgeburt seine Freude gehabt, per UPS Expresskurier direkt nach Abu Graib oder Guantanamo und ab durch die klirrenden Lautsprecher der Folterhallen. Erfolg garantiert!

Wie man rechten Geistes die Stücke dieser CD als 'Rocker' oder 'Banger' oder gar 'Hymnen' bezeichnen kann entzieht sich jedem Verständnis. Auch das passiert im Presseflyer. Aber zurück zu eben den Eröffnungszitaten aus Demselben. 'Rotziger Schandfleck' , 'Landschaft beschmutzen' - selten traf etwas so auf ein Album zu wie hier.
Nur: Wer findet das gut? The Prodigy sind die stinkende Müllkippe im Naturschutzgebiet, The Prodigy sind das ausgelaufene Erdöl in der Pinguinkolonie, The Prodigy sind die Cholera im Armenghetto. Selbst als Hallo-Wach-Effekt sind diese Dinge nicht tolerierbar. Wer unsere Landschaft beschmutzt, hat hier nichts verloren, so einfach ist das. Und da gibt der Albumtitel 'Invaders Must Die' gleich einen neuen Sinn. Die Invasoren, das sind The Prodigy, und was mit solchen passieren soll, steht im Albumtitel.
Wer Musik liebt, wird the Prodigy hassen.


  WS-Bewertung: 6 User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
3 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!

@The Wendigo: Ich hab schon lange nicht mehr so nen stuß gelesen :-D ich komme aus der Tekknoszene und glaub mir, Prodigy hört man in der Afterhour zum entspannen :-D solltest Dir mal Trash reinziehen :-D Meiner Meinung nach zuviel persönliches BlaBla! Und etwas überzogen ;-) Gruß Alex

von xander1977 (25.02 | 12:58)

Trash? ist das eine Technounterspielart die ich nicht kenne? Oder meinst Du Thrash wie in Metal? Und es gibt jede Menge technoider Bands, die trotzdem nachvollziehbare Musik machen...Soman oder auch Combichrist... Und ich habe nur die Band und ihre Promotion aufgegriffen, die sich selbst als "Verzerrten Schandfleck" bezeichnet...Also nix für ungut. "Entspannen" bei dieser Musik, na da muß es ja weit gekommen sein. Da finde ich Cannibal Corpse weit entspannender.. ;-)

von The Wendigo (25.02 | 14:42)

Hallo Wendigo, das bislang schlechteste Review, das ich wohl jemals gelesen habe. Die Äußerung, dass Objektivität nur eine weitere Subjektive sichtweise ist, ist kein Freibrief zum Schreiben einer solchen bewusst subjektiv Rezension. Die Vergleiche hinken auf beiden Füßen, die beleidigenden Aspekte finde ich schlichtweg unverschämt, das Aufgreifen des "Verzerrten Schandflecks?" OK - die Cholera im Armenghetto? No Go. Es mag bessere Prodigy- Alben geben, es mag auch bessere Musik überhaupt geben, aber das was du mit diesem Review abgeliefert hast ist wirklich unter aller Kanone und nicht einmal ansatzweise der Bezeichnung einer Rezension würdig. Lediglich der deiner persönlichen Meinung über eine ganz bestimmte Musik. Wer Musik liebt, der sieht die Welt aus mehr Perspektiven. Anders kann ich es leider nicht formulieren.

von hemder (12.06 | 11:20)
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
The Prodigy - Invaders Must Die
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: The Prodigy

Interesse?



Homepage:
- The Prodigy
- MySpace
- Fanpage

Rezensionen:
- Always Outnumbered, Never Outgunned
- Invaders Must Die
- World's On Fire
- The Day Is My Enemy

Mediathek:
- Baby's Got A Temper


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 11/17
Changes - Psychonautika

Changes - Psychonautika


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de