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A Place To Bury Strangers -  A Place To Bury Strangers     Artist:  A Place To Bury Strangers
    Album:  A Place To Bury Strangers
    Label:  Rocket Girl / Import
    Release:  13.02.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Garage-Rock ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 

Mag ja sein, dass Alan McGee Glasvegas für die beste Band seit The Jesus And Mary Chain hält, Fakt ist jedoch, dass diese New Yorker den Spirit der Brüder Reid viel besser, effektiver und gefährlicher am Leben halten. Genau genommen gelingt A Place To Bury Strangers sogar das Kunststück, so zu klingen als würden My Bloody Valentine Stücke von The Jesus And Mary Chain covern. Oder haben wir es hier doch eher mit der Pop Version von Lou Reeds 'Metal Machine Music' zu tun? Laut. Dunkel. Zerrend. Beeindruckend.

Was dieses Debüt aus den Myriaden von Bands hervorhebt, die im Fahrwasser von JMC, MBV und Spacemen 3 ihre Schuhe anstarrten, ist ein Sound. DER Sound. Im echten Leben baut Oliver Ackermann für Death by Audio Effektpedale für Gitarren. Effektpedale, die von Musikern wie Wilco oder TV On The Radio eingesetzt werden und bei A Place To Bury Strangers für höllisch brutale, hochgradig individuelle Klänge sorgen. Selbst eine schleppende Ballade wie 'The Falling Sun' kommt nicht ohne extreme Verzerrung aus. Aber man kann auch anders: 'Don't Think Lover' ist derangierter Madchester Rave, durch 'To Fix The Gash In Your Head' pumpt der kalte Techno Puls der frühen New Order und auch vor einem Schuss Industrial schreckt man in diesen gewaltigen Sound Ruinen nicht zurück. Das Gegengift zu den brachialen Instrumentalattacken liefert Ackermann mit leichten, poppigen Melodien und einem Gesang, der im merkwürdigen Gegensatz zu seinem expressiven Gitarrenspiel steht: Monoton, emotionslos, cool.

Nicht so schluffig wie Black Rebel Motorcycle Club, weniger pathetisch als Glasvegas: Seit 'Loveless' von My Bloody Valentine (1991) dürfte dies tatsächlich das erste Album dieser Richtung sein, welches ohne Wenn und Aber das Prädikat 'Genreklassiker' verdient. Und bitte sage jetzt niemand 'Going Blank Again' (Ride, 1993). Oder vielleicht doch? Egal: Wem dieser Sound irgendwann mal irgendwas bedeutet hat muss hier zwingend reinhören, zugreifen und die Konzerte besuchen. Kevin Shields und die Herren Reid können sich in jedem Fall ruhig noch ein bisschen Zeit mit ihren neuen Platten lassen.

Nachdem dieses Werk lange Zeit nur als sehr limitierter, zackig vergriffener US-Import vorlag, veröffentlicht das britische Label Rocket Girl nun eine reguläre Version für den europäischen Markt. Mit leicht verändertem Artwork und fünf Bonustracks. Das erste reguläre Album folgt demnächst.


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