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Chris Cornell -  Scream     Artist:  Chris Cornell
    Album:  Scream
    Label:  Edel / Universal
    Release:  06.03.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Pop ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Das Bild auf dem CD-Cover scheint erst gar keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Da ist Chris Cornell im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Sprung eine Gitarre zu zerschlagen. Tschüß Rock, hallo Pop! Schon die Ankündigung, dass statt Kim Thayils bzw. Tom Morellos Riffs nun Timbalands Synthie-Sounds den ehemaligen Soundgarden- und Audioslave-Frontmann begleiten werden, sorgte für heftige Diskussionen im Rocklager. Doch keine Frage, Timbaland ist der Produzent der Stunde, wenn man in die Charts will.

Das Intro des Openers 'Part Of Me', der zugleich die erste Single-Auskopplung ist, kommt leicht trashig daher. 'Ta-dah! Der neue Chris Cornell ist da.' Aber, das darf man vorwegnehmen, kein neuer Timbaland. Der lässige Beat wird noch in manchem Club für lasziv getanzte Annäherungen sorgen, falls nicht schon geschehen. Die massiven Beats und das vielseitige Arrangement degradieren den Sänger hier fast zum Nebendarsteller. 'Time' bietet überraschend sogar Gitarrenklänge. Die braucht ein Timbaland-Album zwar nicht, aber passend zu Cornells Wurzeln wird es noch mehr davon geben. Ansonsten sind perfektes Arrangement, tanzbare Beats und ein eingängiger Refrain eher von Bedeutung. Vor allem letzerer überzeugt bei 'Time'.

Besonders gut kommt die Stimme des 44-jährigen bei zwei aufeinander folgenden ruhigen Nummern zur Geltung. Das leicht melancholische 'Long Gone' mit relaxten Gitarrensounds ist einer der schönsten Songs des Albums, quasi ideal zum Liebemachen. Es geht direkt über in den atmosphärisch dichten Titelsong 'Scream', der nicht mit Timbalands sexuell aufgeladener Hilson-Scherzinger-Kooperation zu verwechseln ist. Mit stampfenden Dance-Beats verwandelt sich der Sechsminüter in das coole und stark tanzbare 'Enemy', dessen Refrain mit Riffs oder Riffsamples ausgestattet wurde. Konsequenterweise müsste das die nächste Single werden.

Nicht dass man hier auf der Suche nach Rock wäre, aber das orientalisch angehauchte 'Take Me Alive' rockt tatsächlich ganz amtlich. Da war die Gitarre, deren Aufschlag man im Booklet bedauern kann, noch heil. Justin Timberlake spielt sie nicht, er singt nur ein bisschen im Hintergrund. Machen wir uns nichts vor: Für sogenannte 'echte' Rockfans ist das der Albtraum. Für den Pop-Rock-Fan ist 'Scream' dagegen eine spannende Angelegenheit. Gerade die Nummern, die eine Symbiose aus Rock und tanzbarem Pop bieten, so z.B. 'Climbing Up The Walls', funktionieren gut. Und das klingt auch unverwechselbar nach Cornell.

Produzent Timbaland, der für die gegenwärtige Musiklandschaft etwa das ist, was Giorgio Moroder in den 70ern und 80ern war, hat den Charts insbesondere in den letzten drei Jahren seinen Stempel aufgedrückt. Nun muss man konstatieren, dass der Timbaland-Effekt zumindest erste Abnutzungserscheinungen zeigt. Obwohl Chris Cornell allein für das Songwriting verantwortlich zeichnet, klingen einige Nummern dann doch nur nach seinem Produzenten. Und das kommt kommt einem manchmal zu bekannt vor. Dazu stören langweilige Zeitfüller wie 'Sweet Revenge', 'Get Up' oder das irritierende 'Ground Zero', die der Skiptaste eine Jobgarantie geben.

Hinter dem überproduzierten 'Watch Out' verbirgt sich übrigens noch ein versteckter Track, eine akutstische, bluesige Cornell-Nummer ohne jeglichen Timbaschnack. 'Now the ride is over. It's time to say goodbye.' Dieser Abschluss scheint zu sagen: Nun ist der kurze Ausflug in eine andere Welt vorbei. Eine, in der Chris Cornell zwar eine ordentliche Figur macht, aber in die er trotzdem nicht so richtig reingehört. Denn vom Pop-Standpunkt kann es keiner 'seiner' Timbaland-Songs mit Megahits wie 'Promiscuous Girl' (Nelly Furtado) oder 'The Way I Are' (Timbaland feat. Keri Hilson) aufnehmen. Wer an astrein produzierter, wenngleich nicht weltbewegender Popmusik mit einem Spitzensänger seinen Spaß hat, der ist mit 'Scream' trotzdem ganz gut bedient.


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