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Finnland hat anscheinend mehr Punk zu bieten, als weithin bekannt sein dürfte. So kommen neben dem großartigen Disco Ensemble, das selbst schon resigniert hat, was könne man dort außer Musik schon machen, auch Hybrid Children. Wie gut dass man in Finnland so wenig machen kann!
Denn Hybrid Children veröffentlichen nun mit 'Fight As One' ihr bereits siebtes Album der Bandgeschichte, die geschüttelt war von Abenteuern und Unglücken.
Zu Beginn wirkt das Album noch düster, und präsentiert sich mit Metal- und Glamrock-Momenten und klingt damit kurzfristig eher nach Nightwish oder Evanescence. Das Metallica-Cover 'Motörbreath' ist natürlich wie immer wenn man am Thron kratzt, grenzwertig, kommt aber nicht so schlecht daher wie befürchtet.
Im weiteren Verlauf überraschen uns die vier Finnen aber mit upbeat-Nummern, die der Band weitaus besser zu Gesicht stehen, und besser zur Stimme des Sängers passen. Die Combo aus Skandinavien präsentiert knackige 3-Minuten Tracks, die direkt in die Beine gehen. So leiht man sich bei 'Dropzone Of Black Snow' ein paar Ah-Ah-Ahs aus Westerland von den Ärzten, ist im Zuge der Globalisierung schließlich total egal, ob nun Wester- oder Finnland. Und das funktioniert schließlich immer. Stimmt. Auch im hohen Norden. Möge das Licht mit euch sein!
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