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Amoral -  Show Your Colors     Artist:  Amoral
    Album:  Show Your Colors
    Label:  Spinefarm
    Release:  22.05.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Holla, die Waldfee! Da haben die Finnen von Amoral aber mal eine echt scharfe Kurve genommen, was ihren Stil angeht. Auf ihren ersten drei Alben haben die Jungs technisch anspruchsvollen Death/Thrash Metal gezockt, bei dem aber auch das melodische Element nicht zu kurz kam. Das brachte ihnen manchmal auch den Vorwurf ein, ein Children Of Bodom-Klon zu sein, bot aber letztlich genug Qualität und Vielfalt, um auch für sich stehend überzeugen zu können. Dass sie damit außerhalb ihrer Heimat kaum auf Gehör stießen, war einer der so zahlreichen bedauerlichen Versäumnisse der großen Metal-Gemeinde (und des Rezensenten). Als dann Sänger Niko Kalliojärvi nach 'Reptile Ride' die Band verließ, war unklar in welche Richtung es die Band als nächstes verschlagen sollte.

Überraschend, wenn nicht gar sensationell, war dann die Einstellung von Ari Koivunen als neuen Sänger. Ari wer? Tja, Kinder, der Gutste hat doch glatt mit seiner überzeugenden Darbietung von Scorpions- und Stratovarius-Songs 2007 die finnische Ausgabe von 'Superstar' gewonnen! Anschließend nahm der junge Kerl mit erfahrenen Hardrockern und Metallern, von denen es in Finnland drei an jeder Starßenecke gibt, zwei Alben auf, die in seiner Heimat dann erwartungsgemäß zu Gold- und Platin-veredelten Erfolgen wurden.

Aber Moment: ein Hardrock und Melodic Metal-Sänger steigt bei einer Death/Thrash-Band ein? Wie soll das funktionieren? Ganz einfach, zuminest wenn man Amoral heißt: man spielt nun einfach Melodic Heavy Metal Pop! Ich glaub' mein Schwein schweigt...

Nun ja, betrachtet man 'Show Your Colors' losgelöst von der Vorgeschichte der Band (was mir recht leicht fällt, da ich Amoral lange nicht auf dem Schirm hatte), kann man an der Sache durchaus Qualitäten entdecken. Die Jungs haben ja schließlich nichts verlernt, nutzen ihr Können jetzt lediglich für ein anderes Ziel. Das Intro 'Random Words' ist dann zunächst auch ein wirklich hervorragender Akustikgitarren-Einstieg - recht simpel, aber mit einer feinen Melodieführung und entsprechend stimmungsvoll. Der erste richtige Song 'Release' lässt im Einstieg erstmal an Amorphis denken, bevor er sich zu einer feinen Hardrock-Nummer entwickelt, bei der geschickt die Balance gehalten wird zwischen Eingängigkeit und spannenden Breaks. Hätte Tomi Joutsen von Amorphis diesen Songs gesungen, wäre es ein echter Knaller (bis auf die unnötigen Streicher am Ende). Und hier kommen wir zu einem der Hauptprobleme der Scheibe. Ari Koivunen.

Der Junge kann wirklich singen, hier sollen keine Missverständnisse aufkommen. Jedoch passt in meinen Ohren die hohe Melodic Metal-Stimme nicht so recht zu der doch recht kraftvollen, erdigen Darbietung der Instrumental-Abteilung. Es klingt immer so, als würde Ari mit aller Kraft gegen die Gitarrenwände und den Rhythmusteppich ansingen, um nicht unterzugehen. Außerdem klingt Ari tatsächlich wie ein kleiner Junge - wie einer, der etwas drauf hat, aber halt doch wie ein kleiner Junge. Das ergibt gerade bei härteren Songs wie 'Shade Of Grey', bei dem die Death Metal-Wurzeln der Band noch einmal kurz aufflackern, ein seltsames Gesamtbild, das mir den Zugang zu dieser Scheibe rigoros versperrt. Im Refrain der ersten Single 'Year Of The Suckerpunch' klingt Ari dann sogar regelrecht kraftlos, was sich mit der zu vermittelnden Attitüde des Stücks überhaupt nicht verträgt.

An den Songs selber gibt es nicht allzu viel auszusetzen. Kompositorische Reife und Ideenvielfalt in den Arrangements sind zu erkennen. Die Riffs und Soli sind meist wirklich gut, auch wenn der Band die ganz großen (und sicher angestrebten) Hits nicht gelingen wollen.

Fans melodischer Heavy Rock und Metal-Klänge können 'Show Your Colors' auf jeden Fall mal antesten. Alte Amoral-Fans seien aber mit Nachdruck gewarnt. Im Endeffekt haben wir es hier durch den Wechsel am Mikrophon mit einem neuen musikalischen Projekt zu tun. Ein Namenswechsel wäre nicht zuletzt angesichts der Prominenz des neuen Sängers sicher eine Option gewesen. Ich selber bin etwas enttäuscht, dass Amoral ihr Potential daran verschwenden, auf einmal guten, aber gefälligen Heavy Rock zu fabrizieren, der mir eine Spur zu offensichtlich auf ein großes Publikum schielt. Erfolg wünsche ich den Finnen dabei auf jeden Fall - ich selbst bin aber raus.


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