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Judas Priest -  A Touch Of Evil - Live     Artist:  Judas Priest
    Album:  A Touch Of Evil - Live
    Label:  Sony
    Release:  10.07.2009
   Medium:  Livealbum
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Es gibt Bands, die veröffentlichen mit überflüssiger Regelmäßigkeit Live-Alben, auf denen immer wieder das gleiche Greatest-Hits-Set runtergespielt wird. Mit dem unterbewerteten Tim Ripper Owens haben Judas Priest genau das gemacht: Zwei fast identische Konzertmitschnitte in fünf Jahren. Das letzte Live-Album mit Rob Halford erschien dagegen vor 22 Jahren. Wenn Produzent Tom Allom sagt, dass die neue Scheibe 'A Touch Of Evil - Live' nur Stücke enthält, die nie zuvor live auf CD veröffentlicht wurden, dann meint er vor allem 'nie zuvor mit Halford'.

Mit 'Judas Rising', dem genialen Opener des 2005er-Comeback-Albums 'Angel Of Retribution' beginnt die neue Live-Compilation mit einem absoluten Knaller. Der krachende Sound überzeugt sofort. In dieser, vielleicht besten Priest-Nummer seit 1990 schreit Rob Halford allerdings nicht so eindrucksvoll wie auf dem Studioalbum. Dass er das noch kann, bewies er auf der letzten Tour und auch beim zweiten Track 'Hellrider'. Das Publikum feiert die Hochtöne hörbar ab. 'Storm warning, but there's no fear'. Mit 'Between The Hammer & The Anvil' kommt man endlich auch zuhause in den Live-Genuss des 'Painkiller'-Albums.

Vor allem bei der Tournee im letzten Jahr verzichteten Judas Priest auf Standards wie 'Living After Midnight' und erfreuten ihre Diehard-Fans dafür mit diversen Raritäten wie 'Riding On The Wind'. Das Resultat war eine Heavy-Metal-Party ohne Abnutzungsgefahr. Halford schreit sich dabei das letzte Bisschen Seele aus dem Leib. Inwieweit hier ein paar kleine Overdubs nötig waren, ist natürlich nicht bekannt, aber nach eben jener Tournee 2008 traue ich ihm zu, dass hier alles 'echt live' ist.

Die Tour ging mit der Veröffentlichung des Konzept-Monsters 'Nostradamus' einher, von dem aber nur zwei Nummern gespielt wurden. Die schlechtere davon ist das schleppende 'Death'. (Statt dessen hätte die Band lieber den Titelsong spielen sollen, der bisher gar nicht live performt wurde.) Die bessere und wirklich richtig starke Nummer ist 'Prophecy' mit dem atmosphärischen Synthiesizer-Intro.

Zurück zu den Klassikern und zahlreichen Überraschungen, die Judas Priest seit 2005 immer wieder in der Setlist hatten: 'Beyond The Realms Of Death' und sogar 'Dissident Aggressor' (kaum zu glauben, dass dieses Brett von 1977 ist). Lange überfällig waren natürlich noch 'Eat Me Alive', 'Painkiller' und der Quasi-Titelsong 'A Touch Of Evil', damit ist die prinzipiell makellose Scheibe komplett, deren Songs alle zwischen 2005 und 2008 aufgenommen wurden.

Man könnte nun kritisieren, dass 'A Touch Of Evil - Live' nur 11 Tracks hat und damit als Live-Album beinahe wie eine Bonus-CD oder ein Teil eines Box-Sets wirkt. Sie nur der Masse wegen mit den üblichen Verdächtigen zu ergänzen, wäre falsch gewesen, dafür gibt es heutzutage Konzert-DVDs. Aber wo sind 'Rock Hard, Ride Free', 'Hell Patrol' und 'Angel' geblieben? Vielleicht nächstes Mal. Es wäre zu hoffen, dass Judas Priest in den kommenden vier Jahren zudem Perlen wie 'Ram It Down', 'Blood Red Skies' oder das herrliche 'Desert Plains' ausgraben, um dann eine weitere redundanzfreie Scheibe wie diese zu veröffentlichen. Für jeden echten Judas Priest-Fan ist 'A Touch Of Evil - Live' ein absoluter Volltreffer. Mehr davon bitte!


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