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Intwine -  Kingdom of Contradiction     Artist:  Intwine
    Album:  Kingdom of Contradiction
    Label:  Tiefdruck
    Release:  14.08.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  Sensenkarl Artikel per Mail versenden 
 

Eine neue Wundertüte für des Schreiberlings schönstes Hobby - Vorkosten. Wie reizend, ein prallgefüllter Präsentkorb - ein bisschen Matjes, ein bisschen Gouda, ein wenig Rum, Früchtezauber der Karibik. Sauber etikettiert, sogar das Werbeschildchen ist noch dran - EXTRA NEU.

Nachdem Intwine, vom Volk verehrt, ihre Regentschaft in den Niederlanden, gesichert haben, ziehen sie nun hinaus in die Welt. 'Kingdom of Contradiction' ist ein umfassendes Zeitzeugnis ihres Schaffens, ein Dokument des gegangenen Weges, von der Rockakademie, über Casting Shows, Musikpreise, Soundtracks und Line-up Wechsel bis zum heutigen Neustart - eine dicke, akribisch gepflegte Bewerbungsmappe an den ahnungslosen Hörer, der noch im Dunklen tappt, was er all die Jahre verpasst hat. Doch statt gleißenden Lichts ereilt uns ein unangenehmer Geruch. Nanu, ist der Matjes nicht mehr frisch?

Ganz recht, was im Stile von Aale Dieter als weltweites Debüt herausgebrüllt wird, ist eine 15teilige Zusammenstellung bekannter und in den Niederlanden bereits veröffentlichter Songs plus einer Coverversion des The Police Klassikers 'Walking on the Moon'. 'Kingdom of Contradiction' ist eine feine Auslese aus den 3 Vorgängeralben, 'Intwine' (2003), 'Perfect' (2004) und 'Pyrrhic Victory' (2006). So wie ein reichhaltiger bunter Obstkorb am zweiten Tag hübsch als Obstsalat angerichtet wird, haben auch Intwine mit neuem Plattenvertrag in der Tasche und drei Umbesetzungen innerhalb der Band ihr altes Repertoire neu eingespielt und umarrangiert.

Doch ob nun frisch im Allgemeinen, frisch für Deutschland, frisch für die, die Musik nur hörend wahrnehmen, aufgewärmt oder kalt - gegessen wird, was auf den Tisch kommt.
'Kingdom of Contradiction' bietet alle mal genügend Einblicke in das Spektrum der Band zwischen Soca und Metallischem. Allen voran Sänger Roger Peterson gibt Intwine den unbezahlbaren Wiedererkennungswert, die besondere Note, der es bedarf, um aus dem Alternative-Metal-Sumpf der vergangenen 15 Jahre empor zu klettern und sich von Artverwandten wie Godsmack, Staind, Deftones und Ill Nino abzuheben. Für sein gestähltes Organ hat er markante Verwendungen gefunden, singt mal durch Talk Box, mal durchs Mega-, mal durchs Telefon. Mit der Wiege auf Arruba und dem Sarg im Elendsgestus des Alternative klingt er wie ein toastender Lane Staley. Die Instrumentierung ist auf allen Stationen ambitioniert und talentiert besetzt, ohne Frage, doch Neues erschaffen sie gemeinsam nicht. Drum 'n' Bass, ostasiatische Klänge, lateinamerikanische Rhythmen, als Vorboten für wuchtige Rifffronten, das ist eben nicht neu, deshalb nicht weniger gut, aber hier merkt man, dass die Grundideen der Songs schon vor einigen Jahren entstanden.

Die Schatztruhe steht schief, die Perlen sind nach vorne gerollt. Hier befinden sich die stärkeren Songs, die Brecher, wie das rumpelstilzchenhafte 'Perfect', die schwelenden Refrains ('Feel it', 'For Goodness Sake'), die interessanteren Experimente ('Cut me Loose'). Später wird es zäh und durchschaubar. Die Stücke schöpfen ihre Intensität aus dem fortwährend gleichen Schema und so endet schließlich auch das Duett mit Sarah Bettens 'Walking on the Moon’ in geballter Verzerrung.

16 Songs sind zu viel, 16 alte viel zu viel für einen Neuanfang. Mit ganz viel EXTRA und ganz viel NEU, dem Hörer, dem potenziellen Fan, ein Best Of anzubieten, ohne es als solches zu benennen, ist schlicht weg eine Herabwürdigung seines Interesses und seiner Urteilsfähigkeit. Schade, diese Strategie lenkt den Schreiberling vom Wesentlichen ab. Die Musik rückt in den Hintergrund und somit auch die Qualitäten der Band, die es zu präsentieren, das Herzblut, das es zu würdigen galt. Doch der Schreiberling bestimmt nicht über Gefallen und nicht Gefallen, nicht darüber wie Leser und Hörer dieses Mahl verdauen. Intwine halten die Trümpfe in der Hand, vielleicht ist die Liveperformance das passendere Spiel.


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