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Sommer, Sonne, gute Laune. Diese Grundstimmung scheinen schon die ersten Klänge dieser Platte zu transportieren, weshalb sie mit dem richtigen Timing mitten im August auf die launigen Massen losgelassen wird. Gut drauf sind sie, die drei Herren von Broadway Calls, die sich schon zu Schulzeiten in einem kleinen Kaff im Nordwesten der USA zusammengetan haben und seit vier Jahren unterwegs sind, um sich mit Bands wie Rancid, Bad Religion oder dem Alkaline Trio die Bühne zu teilen.
Genug Referenzen also, sich für ihr zweites Album 'Good Views, Bad News' ins Blasting Room-Studio von Bill Stevenson, seines Zeichens Drummer bei den Descendents, einzuladen. Der verpasste ihrem sehr melodiösen, manchmal poppigen Punkrock den nötigen 1A-Sound, sorgte aber auch dafür, dass die ausgeprägte Leidenschaft, mit der die Jungs zu spielen pflegen, hörbar eingefangen wird, und bewahrte ihr Album so vor dem Rutsch ins Banale.
Bisweilen ungestüm, legen Broadway Calls großen Wert auf Singalong-Qualitäten, und so enstanden Hymnen wie die erste Single 'Be All That You Can't Be' oder 'Basement Royalty'. Zumeist im Midtempo unterwegs, haben die Drei sehr genau hingeguckt bei Bands wie Jawbreaker oder Green Day ('At The End' als sehr eindeutige Reminiszenz). Das Label Punkrock verdienen sie sich aber eher mit schnellen Stücken wie 'To The Sheets'.
Egal in welchem Tempo stehen letztlich immer die äußerst eingängigen Melodien im Vordergrund, die, wie etwa in 'Tonight Is Alive', sehr eindeutig den Spaß rüberbringen, den Broadway Calls an ihrer Musk haben. Die fast naive, aber ansteckende Lebensfreude steckt in Zeilen wie: 'I'm just a kid with a song in my head with your face in my heart what could be better than this?' Und irgendwie haben sie ja Recht.
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