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Porcupine Tree -  The Incident     Artist:  Porcupine Tree
    Album:  The Incident
    Label:  Roadrunner Records
    Release:  11.09.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  kaffee_junky empfehlen/teilen 
 

Nimmt eine Rezension erst im fünften Anlauf mühsam Gestalt an, kann es sich eigentlich nur um einen besonders unfähigen Verfasser oder um frischen Output aus dem Hause Porcupine Tree handeln. Wer die Band kennt und versteht, wird nachvollziehen können: Jeder Versuch, der Breite ihres musikalischen Schaffens auf geschriebener Ebene gerecht zu werden, ist zumindest im kurzen Rahmen einer Album-Besprechung fast unmöglich. Auch die Komplexität besungener Thematiken macht das Unterfangen nicht leichter. Wir erinnern uns nur an 'Nil Recurring' mit seiner Botschaft zur desillusionierten Jugend. Das düstere Werk ist gerade erst verarbeitet, da zwingt die Rastlosigkeit eines Steven Wilson der Welt bereits den nächsten schweren Brocken auf.

Es scheint beinahe bezeichnend, dass uns dieser Monolith namens 'The Incident' ausgerechnet am 11. September heimsucht. Das Datum gilt längst als schmerzhaftes Symbol für die menschliche Tragödie um Tod und Verlust. Porcupine Tree bereisen mit dem Album ganz ähnliche Gefilde, gehen jedoch noch einige Schritte weiter und ein paar Level tiefer. Die Band ergründet diesmal nämlich nichts Geringeres als das Wesen einschneidender Ereignisse im Leben und Sterben des Menschen. Ein schweres Vorhaben mit monumentalem Ausmaß! Insgesamt zählt man 18 Songs, wobei nur die letzten vier tatsächlich als eigenständige Stücke agieren. Alle anderen Parts bilden ein beeindruckendes 55-Minuten-Werk, das sich zwar in einzelne Sinneinheiten unterteilen lässt, doch unbedingt als Gesamtkonzept zu verstehen ist.

Begibt man sich nun erstmalig durch das Album, bemerkt man zunächst die Porcupine Tree-typischen Zutaten: Wunderschön arrangierte Akustik-Klampfen treffen auf feindselige Riffs. Wilsons Gesang arbeitet sich unterdessen schwerelos durch sphärische Klangteppiche und herrliche Piano-Begleitung. Wie gewohnt variiert die Dynamik dabei stets zwischen kraftvollem Sturm und hypnotisch einlullender Schwebe. Wie gewohnt geschieht die Umsetzung auf höchstem Niveau. Wohlwollend zu bemerken ist außerdem der neu eingeschlagene Kurs der Hoffnung. Wo bei 'Fear Of A Blank Planet' noch pure Bedrückung herrschte, steht jetzt ein von Lichtblicken durchtränktes Gebilde, welches mit seinen emotionalen Höhen und Tiefen dem Leben selbst ähnelt.

Die Platte vollständig zu begreifen benötigt selbstverständlich diverse Durchläufe. Nicht jeder Höhepunkt präsentiert sich so offensichtlich wie das unglaubliche Pink Floyd-artige Solo in 'Time Flies', dem vermutlich besten Porcupine Tree-Song der letzten drei Alben. Ist das Werk mit all seinen wiederkehrenden Elementen allerdings komplett erschlossen, begreift man, wie gut der Plan des Monumental-Songs aufgeht: Die 14 Schnipsel fügen sich nicht nur zu einem stimmigen Ganzen zusammen, sondern bleiben nach wie vor einzeln hörbar beziehungsweise in sich schlüssig. Da fällt schließlich auch nicht zu sehr ins Gewicht, dass die letzten vier Songs durch den Konzeptbruch irgendwie außen vor stehen.

Das Fazit fällt klar aus. Wo 'Fear Of A Blank Planet' einige Ermüdungserscheinungen aufwies, zeigt 'The Incident' kaum Schwächen. Porcupine Tree thronen weiterhin unberührt auf dem Prog-Olymp und legen sich ein weiteres Steinchen für ihr eigenes Denkmal.


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Kleiner Nachtrag außerhalb: Bei all seinen Projekten und der Masse an Veröffentlichungen mache ich mir langsam ernsthaft Sorgen, dass Wilson in nächster Zeit vom Burnout verschlungen werden könnte.

von kaffee_junky (12.09 | 12:12)
 
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Kurzinfos: Pink Floyd

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