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Alice In Chains -  Black Gives Way To Blue     Artist:  Alice In Chains
    Album:  Black Gives Way To Blue
    Label:  Virgin
    Release:  25.09.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Grunge ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Und wieder alte Helden, die nach langjähriger Pause meinen, die Instrumente wieder in die Hände nehmen zu müssen. Warum nur? Haben die alle kein Geld mehr? Oder haben die das Geld von den Lehman Brothers verrauchen lassen? Oder doch im heimischen Keller in süßliche Pflanzen investiert (also auch verraucht...)? Egal.

Nach diversen anderen Helden der 80er und 90er Jahre, die mehr oder weniger erfolgreiche Comebacks gestartet haben, ist nun mit Alice In Chains eine der zwei Bands (zusammen mit Nirvana) wieder am Start, von der man es auf Teufel komm raus nicht mehr erwartet hätte. Wenn das Markenzeichen einer Band - der Sänger - sich mit Schrot oder Koks den Schädel wegpustet, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Legendenbildung allein ausreichen würde, um den übriggebliebenen Rest der Band einigermaßen komfortabel am Laufen zu erhalten, ohne dass es neues Material gibt.

Also muss es wohl einfach am (wieder erwachten) Gefühl für die Musik liegen, dass man ein neues Album auf den Markt wirft. Häufig sind diese Alben kaum mehr als eine fade Blaupause dessen, was die Band anno dazumal gemacht hat. Diesen Fehler begehen Alice In Chains nicht.

Zunächst einmal wurde mit William DuVall ein höchst charismatischer Sänger gefunden, der einerseits genug nach Layne Stayley klingt, um das Trademark der Band nicht zu zerstören, andererseits eigenständig genug ist, um der Band seinen ureigenen Stempel aufzudrücken. Die Doppelstimmigkeit, die schon immer eines der wichtigsten Merkmale von Alice In Chains war, funktioniert immer noch. Schließlich hat auch Jerry Cantrell nichts ver- sondern eher dazu gelernt.

Die gesamte Stimmung des Albums ist leichter, beschwingter (im Rahmen dessen, was bei so düsterer Musik beschwingt heißen mag), weniger alptraumhaft drogengeschwängert als früher. Wo damals Hoffnungslosigkeit, Trostlosigkeit und Angst vorgeherrscht haben, gibt es heute zumindest Lichtblicke. Schwarz wird zu blau. Dunkelblau, ja, vielleicht schwarzblau, aber immer noch optimistischer als tiefschwarz.

Die Melodien und Riffs sind unverkennbar Alice In Chains. Insgesamt wurde das Tempo der Songs noch etwas gedrosselt, 'schnelle' Songs wie 'Angry Chair' jedenfalls kommen nicht vor. Die Stücke sind immer noch von einer getragenen Monotonie, der Gesang ist fast eine Art Litanei, die häufig langgezogene und schwermütig wirkende Melodiebögen spannt.

Das vorab veröffentliche, sensationelle 'A Looking In View' stellt eines der Highlights unter den 11 Songs dar, von denen aber keiner in irgendeiner Form qualitativ abfallen würde. Egal ob man als Abschluss eine akustische Nummer wie den Titelsong wählt, zwischendrin mit 'Acid Bubble' eigentlich fast reinen Slowmotion-Doom anbietet - in jedem Moment ist dieses Album voll und ganz Alice In Chains.

Das Riffing ist so präzise, dass es einem das Gehirn wegfräst, etwas, das früher eher der Drogengestank, der aus den Boxen kam, übernommen hat. In diesem Punkt haben sich Alice In Chains um nahezu 100 zusätzliche Prozent gesteigert. Das ist Metal in Reinkultur, schwerer und härter kann Musik kaum sein. Brutales Gekloppe, ja, das machen Alice In Chains nicht, aber das tonnenschwere Riffing, das hier und da die Litaneien durchbricht ist von einer solchen Monstrosität, dass es einen fast erschlägt.

'Black Gives Way To Blue' ist nichts andreres als die perfekte Symbiose aus tonnenschwerem Metal und wieder auferstandenem Grunge. Metallica jedenfalls würden sich freuen, wenn sie einen Mittelpart wie den von 'Acid Bubble' hinbekommen würden. Ganz klarer Anwärter auf das Metal-Album des Jahres.


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