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Marillion -  Less Is More     Artist:  Marillion
    Album:  Less Is More
    Label:  Edel / earMUSIC
    Release:  02.10.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Weniger ist mehr. Unter diesem Motto haben Marillion ein neues Album mit alten Liedern aufgenommen. Ein gutes Dutzend Songs, kaum einer davon eine Single, wurde neu arrangiert, schlichter und vielleicht bescheidener. Ähnlich wie beim Unplugged-Format wurden bei den Aufnahmen zu 'Less Is More' hauptsächlich akustische Instrumente verwendet. Das Resultat soll ein Experiment sein, aber in den letzten zwanzig Jahren war ja vieles bei Marillion experimentell. Ein Fish-Song ist übrigens nicht dabei.

Mit Steve Hogarth ist die Musik der einstigen Erfinder des Neo-Prog sehr viel zerbrechlicher geworden, als die deluxe-artig produzierten Meisterwerke von Fish, obwohl auch diese auf hochemotionaler Ebene die Gefühle ihres Frontmannes aufbereiteten. Doch mit seiner ultrasanften Stimme, die immer noch in ungeahnte Höhen vorstoßen kann, schafft es Hogarth, eine ungeheure Melancholie, ja Traurigkeit, zu vermitteln. Das ist keine Musik, in die man sich mal eben hinein hören kann. Umso mehr überrascht es, dass die elf ausgewählten Songs auf 'Less Is More' nun offenbar noch emotionaler klingen sollen.

Das trifft auch nicht ganz zu. Ein Song wie 'Wrapped Up In Time' war beispielsweise schon in der Originalversion (auf 'Happiness Is The Road') ziemlich ergreifend. Die Neuaufnahme ersetzt Synthesizer durch Klavier, Steve Rotherys E-Gitarre schleicht sich allerdings ein. Man muss fast sagen, die neue Version ist etwas grooviger. Bei 'The Space', das sich als Teil des ersten Hogarth-Albums 'Season's End' noch kaum von der Fish-Ära emanzipieren konnte, ist das was Anderes. Bei der neuen Akustik-Variante weicht die gefühlte Dramatik einer gelebten Traurigkeit, typisch gerade für die Marillion der letzten Jahre. Auch 'Hard As Love' war 1994 ein Rocksong nach altem Rezept. Die neue Version kommt beschwingt und poplastiger daher.

Von lockerer Popmusik ist das neue Album natürlich dennoch weit entfernt. 'Less Is More' bietet wie üblich keine Musik für zwischendurch. Auf den anspruchsvollen, gefühlslastigen Sound von Marillion muss man sich einmal eingelassen haben. Was sich dann offenbart, kann man unkitschig als wunderbar bezeichnen, auch auf dem bewusst schlichten Longplayer. Die Neuaufnahmen sind nicht besser als die Originale, sie sind nur anders. Für Marillion-Kenner ist 'Less Is More' die ideale, melancholische Begleitung für den beginnenden Herbst.


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