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Bon Jovi -  The Circle     Artist:  Bon Jovi
    Album:  The Circle
    Label:  Universal / Island
    Release:  30.10.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Jack_D empfehlen/teilen 
 

Bon Jovi kann man eigentlich nur hassen oder lieben. Es ist wie mit der Stadt New York. Ein Dazwischen gibt es eben nicht. Daher ist es immer wieder schwer, eine Bon Jovi-Platte komplett objektiv zu beurteilen. Wenn man sich die Fakten ansieht, so ist festzustellen, dass es dieser Band aber gelungen ist, über die Jahre hinweg eine große Fanbase aufzubauen. Sie gehören zur Rocklandschaft als Kultband genauso dazu wie U2, die Rolling Stones oder Bruce Springsteen.

Die New Jersey Rocker haben in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr an Gewicht in der Rockszene verloren. Die letzten Alben hatten keinen Biss mehr, waren irgendwie zwischen Mainstream und Rock angesiedelt und so wirklich ernst hat sie keiner mehr genommen. Sie waren halt da und sie brachten ihre Alben auf den Markt. Manch einer behauptet sogar, sie wären nicht mehr in der Lage, qualtitativ hochwertigen Rock zu produzieren. Und irgendwie haben diese Kritiker ja auch Recht: 'Everyday' aus dem Jahre 2002 und 'Have A Nice Day' aus 2005 klingen verdammt genauso wie 'It's My Life' aus dem Jahre 2000.

Mit ihrer aktuellen Scheibe 'The Circle' - ihrem elften Studioalbum - wird sich die Rockszene aber wieder der Band widmen müssen. Denn wenn auch die erste Singleauskopplung 'We Weren't Born to Follow' den typischen, lahmen Mainstream-Rocksound der letzten Jahre vermuten lässt, so sind die anderen Songs des neuen Werkes vielversprechender. 'The Circle' bietet laute Gitarren, großartige Refrains und lange Gitarrensoli.

Beeindruckend erfinden sich Bon Jovi neu, um gleichzeitig aber doch ihrem Musikstil treu zu bleiben. Einige der Tracks sind prädestiniert für exzellente Livepräsentationen, andere Songs spiegeln den typischen Rocksound der 80er Jahre wider. Man findet sowohl klassische Midtempo-Songs als auch reißende Rocksongs. Eine Power-Balade ist ebenfalls enthalten und last but not least gibt es sogar Stücke, die textlich eine politische Meinung beinhalten.

'When We Were Beautiful' ist einer der oben angesprochenen untypischen Bon Jovi-Songs: Episch und mit einem neuen Sound kreiert die Band einen atmosphärischen, melancholischen Song, der eher an Werke von U2 erinnert. 'Bullet' dagegen ist zwar ein typischer Mainstream-Song, ist aber ebenfalls in der Kategorie 'un-Bon-Jovi-like' angesiedelt, der zwar durch energische Riffs und ein überraschend aggressives Gitarrensolo beeindruckt - welches von John Norum, Europe's Klampfenzupfer gespielt wird - und daher recht frisch wirkt, die Texte und der Refrain hätten aber ausgereifter sein können.

Bon Jovi-Fans der älteren Alben dürfen sich über Tracks wie 'Broken Promised Land' und 'Love's The Only Rule' freuen. Zwei großartige epische Songs, die einen in Erinnerung an die späten 80er Jahre zu Songs des Albums 'New Jersey' (1988) zurücktragen.

'Superman Tonight' ist ein Midtempo-Song mit einem eingängigen Refrain; nichts Besonderes, aber jeder Fan wird es als Hymne trällern. Auch hier kann man sich nicht dem Eindruck verwehren, ein gewisser U2-Sound verfolge einen. 'Fast Cars' ist ebenfalls in Midtempo gehalten und überzeugt nicht wirklich. Sowohl textlich unausgereift, wie auch das einfache Arrangement des Stücks - alles wirkt eher so dahingespielt mit 'Schalala' im Refrain. 'Happy Now' reiht sich hier nahtlos ein, denn weder die Band an sich, noch die musikalische Ausführung können den Inhalt des Textes authentisch widerspiegeln.

Den Abschluss bildet 'Learn To Love', die überraschend einzige wirkliche Powerballade. Doch hier geht es diesmal nicht um Liebe. Der Song gibt einem einen grandios ernüchternden Einblick der Altersweisheit. Sind die Herren erwachsene Spießer geworden? 'Always thought I'd die young//In these hands I held the gun//But it's too late for dying//Now there's nothing worth hiding.// You've got to learn to love//The world you're living in'.

Fazit: 'The Circle' durchbricht endlich das immer wiederkehrende Bon Jovi-Geleier und zeigt einmal mehr, welches Potenzial in dieser Band steckt. Das neue Werk strotzt vor Energie und größtenteils tollen Melodien. Die Drums sind ordentlich positioniert, die Gitarren endlich mal wieder lauter und härter. Neue und alte Töne der New Jersey Rocker vereinen sich zu einem Album, das sicherlich die härteste Bon Jovi-Scheibe seit 2000 darstellt.

Bon Jovi-Fans sei die Limited Edition ans Herz gelegt, die eine Bonus-DVD mit einer etwa 80-minütigen Band-Dokumentation enthält.

Tracklist:

01. We weren't born to follow
02. When we were beautiful
03. Work for the working man
04. Superman tonight
05. Bullet
06. Thorn in my side
07. Live before you die
08. Brokenpromiseland
09. Love's the only rule
10. Fast cars
11. Happy now
12. Learn to love


  WS-Bewertung: 1- User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
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Nach der ersten, schrecklich belanglosen Single stand mal wieder Schlimmes zu befürchten. Das Album als Ganzes ist dann ganz okay ausgefallen. Die U2-Anleihen stehen der Band auf jeden Fall viel besser als der zuletzt angetestete Countrypop. Ein paar Ohrwürmer sind dabei und manchmal erinenrn sich die Herren sogar daran, dass sie mal eine Hardrockband waren. Unterm Strich von mir eine 3 und das Fazit: ein gutes Bon Jovi-Album, vielleicht sogar ihr bestes im neuen Jahrtausend. Was nicht heißen soll, dass Bon Jovi-Hasser damit auch nur ansatzweise bekehrt werden könnten...

von Antal (01.11 | 15:56)
 
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