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HolyHell -  Holyhell     Artist:  HolyHell
    Album:  Holyhell
    Label:  Magic Circle Music
    Release:  30.10.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Gothicmetal Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  Jack_D Artikel per Mail versenden 
 

Nun ist es endlich soweit: das Manowar-Ziehkind Holyhell veröffentlicht sein gleichnamiges Debütalbum. Bevor es zu einer ausführlichen Kritik der Scheibe kommt, müssen aber einige wichtige Tatsachen auf den Tisch gelegt werden, die erklären, warum dieses Album an sich genommen eine gute, wenn nicht sogar perfekte Produktion geworden ist.

Wer sind eigentlich Holyhell? Klingt ja an sich ziemlich hart. All diejenigen, die nicht auf den Manowar-Konzerten der vergangenen Jahre zugegen waren, bei denen die Band als Vorband spielte, sollten zumindest einen kleinen Abriss der Bandgeschichte bekommen:

Holyhell besteht aus Sängerin Maria Breon, die dem Bassisten von Manowar, Joey DeMaio, sagte, sie wolle gerne in einer Metalband spielen. 'Kein Problem' meinte dieser und vermittelte ihr den Ex-Manowar-Drummer Rhino (der auf dem 1992er Album 'The Triumpf Of Steel' zu hören war). Zusammen ging man auf die Suche nach exzellenten Musikern und fand diese auch. So rekrutierte die Band Gitarrist Joe Stump, der sich nicht nur einen Namen durch Soloalben machte, sondern ganz nebenbei auch New Yorker Musikdozent ist. Als Bassisten konnte die Band den Studiomusiker Jay Rigney verpflichten; Keyboarder wurde Francisco Palomo, der über Hochschulabschlüsse in Komposition, Musikpädagogik und Theaterwissenschaften verfügt. Noch Fragen? Klingt doch ein wenig nach einer gecasteten Band im Sinne von Dieter Bohlen oder?

Man sollte das alles wissen, bevor man sich der CD widmet, auf der wir ein - angesichts der Beteiligten nicht überraschend - mehr als durchschnittliches Ergebnis wiederfinden. Schaut man sich zudem die Texte genauer an, findet man Manowar-Basser Joey als Produzenten und teilweise sogar Verfasser der Songs. Schon dürfte man nicht mehr objektiv an eine Rezension rangehen, denn welche 'natürlich' zueinander gefundene und durch diverse Gigs und Demos hochgearbeitete Band kann da noch mithalten?

Doch fangen wir an uns das Album möglichst unvoreingenommen zu erschließen: Stilistisch spielt die Band einen Mix aus Power Metal, Gothic Metal, orchestralen Arrangements und einer guten Portion True Metal. Allein der Opener 'Wings Of Light' weist doch sehr starke Manowar- oder Rhapsody Of Fire-Soundelemente auf. Erst wenn Marias Stimme einsetzt und auch die Melodielinie sich ändert, wird einem gewahr, dass es sich hier auch um eine Gothic-Metal-Formation handeln könnte. Nightwish oder Within Temptation in einem Manowar-Soundgewand? Klingt nicht neu aber auf jeden Fall interessant.

'Wings Of Light', 'Prophecy', 'Holy Water', 'Gates Of Hell' und 'Apocalypse' sind eingängig und druckvoll. Teilweise tolle Melodien erheben sich durch chorale Refrains zu einer mystischen Soundatmosphäre. Herausragende Tracks bilden dabei 'Holy Water' und 'Apocalypse', die zwischen Moll und Dur fließend wechseln und so den typischen Gothic-Metal-Stil perfekt umsetzen. Titel wie 'Angels Of Darkness' oder 'Revelations' bringen leider nichts Neues, sondern wärmen altbekannte Gothic Metal-Elemente auf (sakrale Keyboarduntermalung etc.), die es auf dem Markt mit Within Temptation, Edenbridge oder Leaves' Eyes zur Genüge gibt. Schön dagegen umgesetzt ist die Powerballade 'The Fall', bei der Maria ihren ganzen Stimmumfang unter Beweis stellen kann.

Erwähneswert aber auch der Track 'Mephisto', ein rein instrumentelles Stück, in dem alle Instrumentalisten ausgelassen zeigen können, welcher Profikultur sie angehören.

Fazit: Holyhell ist musikalisch sicherlich keine Neuentdeckung, aber was die Band abliefert hat eine hohe Qualität, ist sehr eingängig und überzeugt durch eben diese Kombination. Mit Maria gibt es endlich mal wieder ein neues Gesicht unter den Metalfrontfrauen mit einer herausragenden Stimme. Die Profimusiker sind das i-Tüpfelchen der pefekten Bandkonstellation. Das Album strotzt vor Energie und Professionalität. Das Songwriting ist teilweise ausgefallen und abwechslungsreich im Gegensatz zu Manowar-Tracks. Hier merkt man deutlich den Unterschied, wenn DeMaio seine Finger mal nicht mit im Spiel hatte.

'Holyhell' ist als Debüt ein gutes Album geworden, allerdings erwarte ich für das nächste Album mehr Selbstständigkeit und Entwicklungsstreben im Songwriting sowie weniger Soli von Joe Stump (es muss nicht in jedem Song ein Solo sein).


  WS-Bewertung: 1- User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
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Das die Qualität der dargebotenen Musik sehr gut ist ändert leider nichts an der Tatsache, dass Holyhell sehr True-Metallisch klingen. Somit ist das weder Gothic, Power oder Symphonic-Metal, dafür sind mir auf dieser CD einach zu viele Soli und zu "wahre" metallische Töne zu hören. Zuletzt hat die Sängerin Maria Breon wohl sicher gesanglich alles richtig gemacht, leider fehlt ihr aber völlig das unverwechselbare - sie klingt austauschbar. Somit ist das ganze Projekt nur Durchschnitt, so lange es so stark nach den Ziehvätern klingt und Mainstream sein will. Hier empfehle ich stattdessen mal eine Band aus Finnland: For Selena And Sin, denn die machen alles richtig, finden aber mit Ihrem schönen Album Primrose Path bisher keine Erwähnung hier! Greetz

von dartaholics (29.11 | 11:22)
 
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