Mit der Veröffentlichung von Twelve-Inch-Platten, die auf 45 RPM laufen und nur wenige Songs enthalten, leiten Big A Little a ihre selbsternannte Post-Album-Ära ein und veröffentlichen mit 'Glossy' den ersten Teil, nach der Albumveröffentlichung im Jahr 2007. Mit der Verbindung von Cover-Artwork und Musik versucht die Band aus Brooklyn dem Anspruch eines "Kunstobjektes" gerecht zu werden. Das Interesse steigt mit der Tatsache, dass alle Mitglieder um den Künstler Aron Wahl Schlagzeug und Synthesizer spielen. Natürlich im Wechsel und in unterschiedlichen Kombinationen, was zu einem eigenen Sound führt, der von Drums oder Elektronik dominiert wird. So baut der erste Song 'Glow Wreath' auf einem Percussionbeat auf, der von sphärischen elektronischen Geräuschen umworben wird, während der Gesang für die Melodie und das Hängenbleiben sorgt. Die B-Seite beinhaltet im Gegensatz zum ersten Song kaum Melodien. Hier spielen die Drums im Hintergrund, während Synthesizer und Vocals um den Vordergrund buhlen. Als Kontrast zu den beiden rhythmischen Songs steht jeweils am Ende ein Nachhallen. Einmal scheint es wie eine Art Lichtecho, das bei geschlossenen Augen weiterflimmert und im zweiten Song sind es diffuse Geräusche, die ein dunkles Gefühl verbreiten. Nichtsdestotrotz machen Big A Little a einen sehr interessanten Eindruck, der sich bei 'Glossy' (leider) auf zwei Songs beschränkt.